Selbstbewusst sein

Wie du dein Selbstbewusstsein, dein Selbstvertrauen und dein Selbstwertgefühl stärken kannst.

Selbstbewusstsein stärken
Photo by Senjuti Kundu on Unsplash

Was bedeutet Selbstbewusstsein?

Selbstbewusstsein bedeutet, dass ich mir meiner selbst bewusst bin und das auch vor meinem Umfeld vertrete.

Das heißt, ich weiß

Und im besten Fall noch:

  • Was ist das, was mich von innen heraus wirklich antreibt?
  • Was ist das, was ich am liebsten tue?
  • Was ist mein warum, sowohl beruflich als auch privat?

Je besser und ehrlicher du diese Fragen für dich ganz persönlich beantworten kannst, umso stärker ist dein Selbstbewusstsein. Doch damit du dies auch mit Erfolg nach außen tragen kannst, ist ein Blick auf deinen Selbstwert und dein Selbstvertrauen notwendig. Vielleicht kennst du das ja. Du hast eine Entscheidung getroffen und dir fest vorgenommen, dazu zu stehen. Doch im entscheidenden Moment schaffst Du es eben nicht „NEIN“ zu sagen.

Selbstbewusstsein, Selbstwert und Selbstvertrauen

Ein starkes Selbstbewusstsein ist eng mit einem positiven Selbstwertgefühl verbunden. Denn nur wenn du es dir Wert bist, deine Unzufriedenheit zu ändern, bist du bereit, dich mit dir selbst auseinander zu setzen. Das Selbstvertrauen wiederum gibt dir den nötigen Mut, deine Wünsche auch nach außen zu vertreten und unbequeme Entscheidungen auch außerhalb der Komfortzone zu treffen.

Hier ein Beispiel mit unterschiedlichen Reaktionen:

Mein Job macht mir keinen Spaß mehr. Ich überlege zu kündigen.

Selbstwert / Selbstachtung

  • Gering – Ich nehme in Kauf, dass es mir schlecht geht, die anderen sind wichtiger: Was sollen die anderen denken? Ich kann doch nicht kündigen, in meiner Abteilung sind schon alle überlastet.
  • Stark – Ich denke zuerst an mich: Ich habe ein Recht auf eine erfüllende Arbeit. Wenn ich mich nicht darum kümmere, macht es keiner.

Selbstbewusstsein

  • Gering – Ich weiß gar nicht so recht, was ich will, ob die Veränderung Sinn macht: Ein neuer Job könnte was ändern. Aber wahrscheinlich bin ich dann auch wieder irgendwann gestresst und unglücklich.
  • Stark – Ich weiß was ich will und was mir gut tut: Ich suche den neuen Job nach meinen Kriterien aus. Ich mache mir bewusst, was ich ab sofort will und was nicht.

Selbstvertrauen

  • Gering – Ich schaffe das eh nicht: Ich schaffe es neben der Arbeit nicht, mich neu zu bewerben. Ich habe Angst, in der neuen Firma wieder bei Null zu beginnen. Kündigen ohne sichere Perspekitve kann ich doch nicht machen.
  • Stark – Ich glaube an mich und werde auch unbequeme Herausforderungen meistern: Ich schaffe mir Freiräume um mich neben der Arbeit neu zu bewerben. Ein Neustart mag anfangs unbequem sein, nach einer Weile wird das jedoch vergessen sein. Ich kündige ohne was „Neues“ zu haben, denn ich bin mir sicher, dass ich etwas finden werde. Auch wenn es eine Lücke im Lebenslauf gibt.

Wenn alle drei Eigenschaften hoch ausgeprägt sind, ist die Wirkung auf andere oft unwiderstehlich. Man spürt eine positive Einstellung zum Leben, selbstsicher und scheinbar ohne Angst. Wahrscheinlich hast Du das auch selbst beim Lesen gemerkt. Es kommt aber auch vor, dass die drei Stufen unterschiedlich ausgeprägt sind. Manchmal weißt du genau was du willst, bekommst es aber nicht, weil du dich ständig unter Wert verkaufst. Grund ist ein schwaches Selbstwertgefühl.

Infografik über Selbstwert, Selbstbewusstsein und Selbstvertrauen. Stark oder schwach?
Infografik über Selbstwert. Stark oder schwach?
Infografik über Selbstbewusstsein. Stark oder schwach?
Infografik über Selbstvertrauen. Stark oder schwach?

Wie erkennt man ein selbstbewusstes Auftreten? Kann man das lernen?

Im Grunde ist es ganz einfach. Selbstbewusste Menschen wirken in ihrem Verhalten automatisch selbstbewusst auf andere. Dafür müssen sie nicht mal was sagen. Das innere Selbstbild äußerts sich in mehreren körperlichen Signalen.

Das Tolle ist,

Haltung kann man lernen

und somit selbstsicher wirken, auch wenn man sich mal nicht so sicher fühlt.

Die drei Parameter der Körpersprache

Körperhaltung

  • Mit den Füßen gerade und glatt auf dem Boden.
  • Füße hüftbreit auseinander.
  • Gerade stehen: Brust ein bisschen raus und Schultern leicht nach hinten unten ziehen.
  • Knien nicht komplett durchdrücken sondern ganz leicht anwinkeln.
  • Hüfte auf der Kippe (ein Bein eingeknickt) vermeiden

Blickkontakt

  • Dem anderen direkt in die Augen schauen.
  • Nicht anstarren.
  • Bei schwierigen Gesprächspartnern zwischen die Augenbrauen oder auf die Nasenspitze gucken. Das kann dein Gegenüber nicht erkennen. Und dein Blick wirkt weiterhin selbstbewusst.
  • Blick ruhig halten. Nicht zwischen Nase, linkem Auge, rechtem Auge, usw. hin und her wechseln.

Stimme

  • laut im Sinne von gut verständlich, kein Schreien
  • bestimmt und deutlich

Alle drei Parameter kann man trainieren. Für sich allein oder in Gesprächen mit Freunden, also wenn man sich wohlfühlt und kein Stress besteht.

Muss ich selbstbewusst sein?

Ja. Ein gesundes Selbstbewusstsein ist wichtig.

Und zwar in erster Linie weil DU wichtig bist. Weil DU der wichtigste Mensch in DEINEM Leben bist.

Nimm am besten das „muss“ weg und mache daraus: Du solltest selbstbewusst sein. Denn es ist natürlich deine Entscheidung und keine Pflicht.

Es hilft dir wenn du

  • erfolgreicher und/oder glücklicher werden,
  • negative Gefühle vermeiden,
  • Selbstzweifel beherrschen anstatt sich ewig Gedanken zu machen,
  • mit Kritik und „Fehlern“ umgehen können,
  • auf Augenhöhe mit Freunden, Chef und Kollegen sein,
  • nicht ausgenutzt werden,
  • bessere Beziehungen führen,
  • geliebt werden,
  • Anerkennung bekommen
  • und ernst genommen werden

möchtest.

Es geht dabei nicht darum ohne Unsicherheit jede erdenkliche Situation zu meistern. Du wirst immer wieder Momente erleben in den du den Glauben an dich zu verlieren scheinst. 49% Selbstzweifel sind hin und wieder ok und normal. Ein starkes Selbstbewusstsein wird dich jedoch immer wieder erden, zurück in die richtige Spur bringen oder dir helfen dran zu bleiben, wenn es unbequem wird.

Wie kann die REICH Methode® dein Selbstbewusstsein stärken?

In der REICH Methode® lernst du als erstes deine intrinsische Motivation kennen. Das heißt deine persönlichen Antreiber (PLD®), die Bestandteil deiner DNA sind.

Die REICH Methode® zeigt dir, was dich antreibt.

Ein großer Schritt in Richtung: Wer bin ich! Was will ich! Was tut mir gut!

Du wirst durch die REICH Methode® viel viel schneller deine Träume und Ziele erreichen. Du hast keinen Plan von deinen Zielen und Träumen und fühlst dich jetzt mehr überfordert als selbstbewusst? Deine persönlichen Antreiber und natürlich dein Coach an deiner Seite helfen dir, genau das heraus zu finden.

Einem inneren Antrieb zu folgen, schafft außerdem Selbstvertrauen. Denn die Energie dazu ist bereits in dir. Wenn du dich aktuell ständig müde und erschöpft fühlst und dich fragst, wie du das alles noch schaffen sollst. Dann liegt das mit hoher Wahrscheinlichkeit daran, dass du nicht nach deinen inneren Antreibern lebst und höchstens extrinsische Motivatoren bedienst. Dazu gehören Einkommen, Status oder Dazugehören.

Ganz konkret hilft dir die REICH Methode in den ersten drei Modulen,

  • herauszufinden wer du bist
  • deine Ziele, Wünsche und Träume zu definieren
  • bei dir zu bleiben und deiner Intuition zu vertrauen
  • und damit deinen Selbstwert Stück für Stück zu steigern.

Stress, Selbstfindung, Selbstbewusst sein

… es gibt viele Gründe für ein Coaching. Weitere Infos dazu findest Du in unserer Rubrik
Warum Coaching

Weiterführende Links

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Impulse für deinen Alltag

Was wäre, wenn …
Intrinsische Motivation

#795 – Was wäre wenn, …

Was wäre wenn, Du ein Leben führen könntest/ würdest, so wie Du es wirklich willst? Kannst Du Dir vorstellen, das es möglich ist? Auch wenn Du noch nicht weißt wie