Was bedeutet es heute, emanzipiert zu sein? | #1075

Emanzipiert zu sein ist die Freiheit, wählen zu können. Und das haben Frauen noch nie so ausgelebt, wie im 21. Jahrhundert.

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1. Wähle aus, was du wirklich willst.
2. Mach’ es dann einfach.
3. Freue dich über deine Freiheit.

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HERZlich REICHe Grüße
Dein Thomas Reich

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Inhalt - Was bedeutet es heute, emanzipiert zu sein? | #1075

Blog | Podcast Selbstwert

Was bedeutet es heute, emanzipiert zu sein?

Emanzipation heißt nicht Gleichheit, sondern Freiheit der Wahl.

Noch nie hatten wir eine solch ambitionierte Frauengeneration wie heute.

Ein Blick zurück

Doch wie war das früher?

Die Gleichheit aller Menschen – das war der Grundgedanke der Französischen Revolution.

  • 1971: Die französische Schriftstellerin und Revolutionärin – ich sprechen den Namen bestimmt nicht korrekt aus: Olympe de Gouges forderte bereits 1791 dieselben Rechte und Pflichten für Frauen ein – denn die Formulierungen von Menschen- und Bürgerrechte galten bis dahin nur für Männer.
  • 1975: Im Jahr 1795 durfte Dorothea Erxleben als erste Frau Deutschlands promovieren – und zwar im Fach Medizin. Eine königliche Ausnahme war dafür nötig.
  • 1865: Luise Otto-Peters gründete 1865 den “Allgemeinen deutschen Frauenverein”. Der sollte die Aufgabe haben, “für die erhöhte Bildung des weiblichen Geschlechts und die Befreiung der weiblichen Arbeit von allen ihrer Entfaltung entgegenstehenden Hindernissen mit vereinten Kräften zu wirken.” Im Laufe der nächsten Jahre folgten eine Reihe anderer Frauenvereine, die Erfolge blieben allerdings gering. Ehe und Mutterschaft blieb selbst für die engagierten Frauen die “natürliche Bestimmung” der Frau.
  • 1893: Ab 1893 wurden Frauen zum Abitur zugelassen.
  • 1896: Erstmals wurden Frauen als Gasthörerinnen an deutschen Universitäten zugelassen.
  • 1899: In Deutschen Reich wurden erstmals offiziell Frauen zu den Staatsprüfungen der Medizin, Zahnmedizin und Pharmazie zugelassen.
  • 1900: Ein Jahr später erlaubte das Großherzogtum Baden das Frauenstudium uneingeschränkt.
  • 1919: In der Weimarer Republik 1919 entstand eine “neue Frau”. Die äußeren Zeichen dieser Entwicklung war der Bubikopf, also das kurzgeschnittene Haar bei Frauen, und ein kurzes Kleid. Plötzlich war die Frau für die Industrie eine potenzielle Konsumentin und wurde heftig umworben.
  • 1925 verdiente beinahe jede dritte verheiratete Frau ihr eigenes Geld – allerdings waren die meisten Arbeiterinnen. Hochqualifizierte Akademikerinnen gab es nur wenige. Trotzdem: Frauen wurden finanziell unabhängiger und gewannen eine neue Freiheit.
  • 1949 wurde die Gleichberechtigung von Frauen und Männern in das Deutsche Grundgesetz aufgenommen. Die Bestimmungen im Gesetz wurden jedoch noch nicht angepasst.
  • 1954 wurde das Beschäftigungsverbot verheirateter Frauen im öffentlichen Dienst aufgehoben.
  • 1957: Es gab sogar einmal ein Lehrerinnen-Zölibat. 1957 wurde die Zölibatsklausel für Lehrerinnen vom Bundesarbeitsgericht aufgehoben.
  • 1977: Im neuen Eherecht aus dem Jahr 1977 wurde die “Hausfrauenehe”, in der die Frau zur Haushaltsführung verpflichtet war, abgeschafft. Alice Schwarzer gründete die Zeitschrift Emma.
  • 1993: Heide Simonis wurde die erste Ministerpräsidentin eines deutschen Bundeslandes. Sie wurde Nachfolgerin des zurückgetretenen Björn Engholm in Schleswig-Holstein.
  • 2005: Im November 2005 erlangte Angela Merkel als erste Frau das Amt der Bundeskanzlerin in Deutschland. 16 Jahre war sie in dem Posten.

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Und heute?

Emanzipation heißt nicht Gleichheit, sondern Freiheit der Wahl. Hatte ich schon gesagt … und noch nie hatten wir eine solch ambitionierte Frauengeneration wie heute. Das ist auch gut so.

Frauen sehen sich selbst als emanzipiert und selbstbewusst

– und das über alle Generationen hinweg.

  • Das gaben 50 Prozent der 14- bis 29-Jährigen bei der Allensbacher Markt- und Werbeträgeranalyse an (im Vergleich 1990: 38 Prozent).
  • Die 30- bis 49-Jährigen sind gar noch ein Stück weit selbstbewusster, zu 54 Prozent (1990: 40 Prozent).
  • In der Frauengeneration 50plus hat sich das Selbstbewusstsein seit 1990 fast verdoppelt: von 25 Prozent der 50- bis 64-Jährigen auf 49 Prozent.

Jetzt habe ich die Männer heute noch gar nicht erwähnt.

Männer wünschen sich selbstbewusste Frauen als Partnerinnen

  • Für knapp 50 Prozent der jungen Männer zwischen 16 und 29 Jahren ist das Selbstbewusstsein der Partnerin eine sehr wichtige Eigenschaft.
  • Bei den über 30-Jährigen sind es immerhin noch gut 34 Prozent.

Liebe Frauen, bitte seit weiterhin davon überzeugt, dass Ihr bessere Chancen als Eure eigene Mütter habt.

Frauen fühlen sich mehr befähigt, ihre Ziele zu erreichen und das zu bekommen, was sie sich wünschen, als Männer.

So erlebe ich das immer wieder im Coaching.

Emanzipation auf den Punkt

  • Macht was Ihr wollt.
  • Macht es wann immer Ihr es wollt.
  • Seit mit erhobenem Haupt ganz selbstverständlich das emanzipierte Wesen.
Das war, ist und bleibt – auch als Mann emanzipiert – Thomas REICH

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