Im Internet am Pranger | #997

Der Internet Pranger ist eine sehr dunkle Seite unserer schönen virtuellen Welt. Was ist noch respektvoll? Was nicht? ➥ Finde es hier heraus!

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👉 Die dunkle Seite der Macht.
👉 Die Grenze des Respekts.
👉 Nutze die gute Seite!

Wie alles im Leben hat auch das Internet zwei Seiten. Mach was aus der guten und lebe den Respekt auch virtuell.

HERZlich REICHe Grüße
Dein Thomas REICH

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Inhalt - Im Internet am Pranger | #997

Lesen statt hören

Im Internet am Pranger

Das Internet ist schon eine dolle Erfindung. Wir haben uns daran gewöhnt oder sogar mehr als gewöhnt. Ohne Internet zu sein ist für viele Menschen schrecklicher als kein fließend Wasser zu haben.

Da wird dann einfach online Wasser in Flaschen bestellt und gut ist.

  • Hat das Internet die Menschen wirklich glücklicher und zufriedener gemacht?
  • Geht es den Menschen allgemein besser?
  • Gibt es mehr Frieden auf der Welt, durch das Internet?
  • Kann das Internet alle satt machen?

Meine Antwort auf diese 4 Fragen ist 4 mal nein.

Die Macht des Internets

Also ich finde es trotz allem gut, das Internet. Was wäre mein Podcast ohne das Internet? Wobei, wenn es das nicht gäbe, wäre ich ja auch vor 8 Jahren nie auf die Idee gekommen, einen Podcast zu sprechen.

Doch das Internet kann uns Menschen das Leben auch schwer machen.

Das Internet ist ein Pranger geworden.

  • Es kann in wenigen Stunden Existenzen zerstören, je nachdem was an Veröffentlichung gepostet wird.
  • Es kann in wenigen Stunden Karrieren in aller Öffentlichkeit beenden.
  • Es kann in wenigen Stunden aus Freunden, Feinde machen.
  • Das Internet birgt Gefahr, selbst Verstöße zu begehen.

Wo bist Du schon überall unterwegs gewesen?

Das Internet hat so eine extrem hohe Verbreitungsdynamik von Inhalten, das man jeden Winkel der Erde in wenigen Sekunden erreichen kann.

…und noch vieles mehr.

Eine kurze Geschichte zum Internet

Wer hat es überhaupt erfunden? Ich hab mal das Internet direkt gefragt, dabei kam folgendes heraus:

Als einer der wichtigsten Gründer, des heute weltweiten Kommunikationsnetzes, gilt der US-Psychologe J.C.R. Licklider.

Der Bursche hat sich Ende der 50er Jahre mit technischen Netzwerken beschäftigt. Er war zu dieser Zeit der Direktor eines Forschungsteams im Pentagon.
Er wollte den Austausch mit Wissenschaftlern von US-Universitäten verbessern.

Etwas ähnliches hat ja dann Marc Zuckerberg auch später getan.

Anfang der 60er Jahre gab es das sogenannte Arpanet. Damit konnten Daten mit geringem Volumen über Telefonleitungen verschickt werden. 1968 haben dann einige Computerfirmen den Auftrag bekommen, das Arpanet auszubauen.

Wer der Auftraggeber war hat Google nicht als Antwort parat.

Einen Durchbruch brachte 1971 der Computerfachmann Raymond Tomlinson. Ihm gelang es, die erste E-Mail zu verschicken. 1973 bestanden schon 75 Prozent des damaligen Arpanet-Datenverkehrs aus E-Mails.

Der Bursche hat die Seitenbeschreibungssprache HTML, auf der noch heute die Strukturierung von Internetinhalten basiert, erfunden. Ich glaube er ist damit allerdings nicht so REICH geworden, wie diejenigen, die das Internet für sich entdeckt haben.

Auch an der Weiterentwicklung der E-Mail war er nicht mehr beteiligt. Verstorben ist er am 5. März 2016, an den Folgen eines Herzinfarktes.
RIP lieber Raymond. DANKE, dass Du den Grundstein gelegt hast.

Der Rest zum Thema Internet ist Geschichte, so schreibt es das Internet.

Also eine dolle Erfindung und noch gar nicht so wirklich alt. Gibt es auch Nachteile in unserem Leben, seit wir das Internet haben? Alles hat ja immer zwei Seiten oder zwei Enden, wie eine Wurst. Ich glaube ja.

Die dunkle Seite des Internets

Im Internet trauen wir uns Dinge, bei denen wir uns im echten realen Leben entweder in die Hose scheißen.

Da jubeln viele und freuen sich über die Anonymität des Internets.

Im Internet trauen wir uns, den Moralapostel zu spielen, schnell mal ein Gerücht zu verbreiten, dass, durch die chronische Gier nach solchen Nachrichten, die Gesellschaft immer wieder “Online” sein lässt.

Im Internet hauen wir Hassbotschaften raus, gegen wen oder was spielt dabei für manche gar keine Rolle. Hauptsache dem anderen verbal in die Fresse schlagen.

Lieber Online, anstatt mit der Faust oder dem Baseballschläger. Das wäre ja viel zu aufwendig. Da muss Du ja Schuhe anziehen, das Haus verlasen, den anderen aufspüren, die Dir Hände schmutzig machen und wenn es ganz dumm läuft, filmt Dich noch jemand ohne das Du das mitbekommst.

Das Internet macht es da in jeder Hinsicht leichter. Schüler nutzen das auch gerne, wenn die Lehrer nerven. Schnell ein Bild gebastelt das den Lehrer/ die Lehrerin in einer pikanten Situation zeigt und schon fliegst Du von der Schule.

Zwei drei Klicks und Tschüss.

Im Internet beschimpfen und beleidigen wir.

Da reißen wir die Schnauze auf und stellen Menschen an den Internet Pranger

…denn der Beschimpfte kann nichts dagegen tun, wenn der Shitstorm auf ihn einprasselt.

Im Internet behaupten wir Dinge von denen wir im wahren Leben keine Ahnung haben.
…okay, dass tut die Politik auch ohne Internet, fällt mir grad ein.

Im Internet kann jeder, wenn er denn will, mit einem Pseudonym unterwegs sein und sich so vor möglichen Konsequenzen schützen.

Traust Du Dich das auch in echt?

Nun will ich gar keine genaueren Beispiele bringen, wie durch das Internet in wenigen Stunden Existenzen zerstört wurden.

Wie in wenigen Stunden Karrieren beendet wurden.

Wie in wenigen Stunden aus Freunden, Feinde wurden.

Nur eines will ich, denn ich liebe das Internet längst nicht so sehr, wie Maria und Lotta, doch ich kann durch das Internet auch diesen Podcast auf der ganzen Welt verteilen.

Gehört wird er hauptsächlich in Deutschland, doch darüber hinaus in weiteren 44 Ländern. Das wäre ohne das Internet nie möglich.

Was will ich nun also?

  • Ich will das wir Menschen wieder mehr Respekt, mehr Anstand, mehr Klarheit im Leben haben und im Umgang mit anderen.
  • Ich will das wir dem anderen immer die Chance geben, sich zu verteidigen, wenn sie für was auch immer angeklagt werden.
  • Ich will das wir Menschen endlich erkennen, dass jeder anders ist als der andere.

Das jeder sein darf wie er ist und auch so respektiert wird, wie er ist.

Völlig egal, welche Sprache er spricht, welche Farbe seine Haut hat, aus welcher Kultur er stammt.

Freunde von Maria und mir sind weiß und schwarz, kommen aus dem Norden von Europa und aus dem Süden von Afrika, sprechen verschiedene Sprachen, haben verschiedene Kulturen, leben völlig verschiedene Leben.

…und ich finde das einfach REICHlich grossartig, dass es so ist.

Bei Lottas Freunden ist das genauso, ein völlig bunter Haufen an jungen Menschen.

Falls Du Dich mal über einen Post, eine Aussage, einen Blog, einen Podcast, einen Kommentar auf einen Post, oder was auch immer es sein mag, in der großen weiten Welt des Internets, aufregst und dann dazu Deine Meinung, Deine Haltung oder Deine Wahrheit abgeben willst.

Stelle Dir bitte bevor Du das tust, bitte eine einzige Frage:

„Würde ich das der betreffenden Person auch in einem direktem Gespräch unter 4 Augen exakt so sagen?“

Wenn nein, dann lass es bleiben.

Prangere nicht feige über das Internet jemanden an.

Und wenn doch,

  • dann wähle Deine Worte trotz allem so, dass Respekt, Anstand und Klarheit dabei sind
  • und dass die andere Person die Chance hat, sich zu verteidigen, dazu Stellung zu beziehen.

Viele hauen nämlich nur ihren Scheiß raus, verpissen sich heimlich und beobachtet das ganze Malheur von außen. Feiglinge.

  • Hat das Internet die Menschen wirklich glücklicher und zufriedener gemacht?
  • Geht es den Menschen allgemein besser?
  • Gibt es mehr Frieden auf der Welt, durch das Internet?
  • Kann das Internet alle satt machen?

Meine Antwort zu Beginn in diesem Podcast, war 4x nein.

Sei respektvoll

Was ich mir heute und dann jeden Tag wünsche, fasse ich nochmal kurz zusammen:

  • Liefere Deinen Teil, um Menschen durch und mit dem Internet glücklicher zu machen.
  • Liefere Deinen Teil – welcher auch immer das ist – dass es den Menschen in Deinem Einflussbereich besser geht. Das geht auch ohne Internet.
  • Liefere Deinen Teil für mehr Frieden auf der Welt, denk Dir was aus was Du über das Internet liefern kannst. Ich mache es seit über 8 Jahren mit meinem Podcast.
  • Auch wenn wir das Internet nicht essen können, es gibt viele Möglichkeiten, Menschen zu unterstützen – und auch direkt zu 100%, ohne das große Unternehmen 80% Deiner Spende für sich selbst brauchen – schau Dich einfach mal in Deiner direkten Umgebung um.
  • Nutze das Internet mit Respekt, Anstand und Klarheit.

Das Internet sollte kein Pranger sein, sondern eine Bühne, um Menschen zu verbinden.

So wie in einem guten Theaterstück, wenn wir mit anderen im Publikum sitzen, gebannt auf die Bühne schauen, eine gute Zeit haben und dann den Bühnendarstellern mit Applaus für einen wunderschönen Abend zu danken.

DANKE.

Das war ist und bleibt, einer der sich traut, Thomas Reich

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