#907 – Unglücklich im Job aber keine Alternative?

Unglücklich im Job
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#907 – Unglücklich im Job aber keine Alternative?

Transkript

Unglücklich im Job, aber keine Alternative?

Moin aus Hamburg, hier ist der Thomas!

Ich habe eine Frage an dich, mal wieder auf’m Freitag. Was kannst du tun, um einen Job zu haben, der dich erfüllt? Hast du da irgend eine Idee? Gibt es überhaupt irgendeine Alternative, wenn du unglücklich im Job bist?

In der Situation gefangen

Acht von zehn Menschen sind in ihrem Job eher unglücklich, glauben allerdings, dass sie keine Alternative haben.

„…Nee, ich muss ja hier bei der Firma bleiben, ich kann nicht woanders hin, da müsste ich ja irgendwie auch noch etwas aufnehmen, also, ich müsste ja aufnehmen oder annehmen oder mich verändern, und manchmal vielleicht so zwei Kilometer weiter fahren in andere Firma oder so… schwierig.” Also wenn du fest daran glaubst, dass du keine Alternative hast, wenn du fest daran glaubst, dass sich eh nichts bessert, dann fest dran glauben, denn dann bleibt’s auch so. Ja, ganz wichtig.

Auch ich habe einmal so gedacht, so gedacht: „Ist alles Scheiße. Ich bin der Loser.” Meine Eltern haben es mir auch gesagt, also wie auch Mittwoch. Meine Mutter hat mir mal gesagt, als ich tatsächlich den dritten Tag in der Lehre war, 1982 bin in Lehre gekommen, und am dritten Tag, – der erste Tag war tatsächlich auch am Montag, wo ich hin musste – und am Mittwoch saß ich zu Hause und habe gesagt: „Mutter, da fahre ich nicht mehr hin, ins Sägewerk. Da arbeiten nur Bekloppte.” Ja, und meine Mutter hat gesagt, „Ja, dann bist da richtig aufgehoben.” Original, das hat sie gesagt. Hat mich völlig geschockt. Vielleicht wollte sie einen Witz machen oder so. Aber für mich war es keiner. Ich bin also 1982 in die Lehre gekommen und dachte eben auch, ich habe keine Alternative. Also mein Zeugnis war nicht so richtig prall. Andere sind Einzelhandelskaufmann geworden oder Sparkassenkaufmann oder sonst irgendwas und ich ins Sägewerken holzsägen. Ich hab’s gehasst wie die Pest.
1985 wurde ich Geselle. Da wurde’s auch nicht besser, hatte ich keine Alternative, konnte ich auch nicht weg „Was soll ich denn machen? Ich bin jetzt Geselle…” Auch irgendwie alles blöd.

Raus aus der Unzufriedenheit

Und dann 1988 ein großer Schritt. Vorher einen Tritt in den Arsch bekommen von meinem damaligen besten Freund Rainer Scholz, und dann gings zur Technikerschule nach Hamburg.

Und ich habe investiert in mich.

1988 – ich weiß gar nicht, ob du da schon geboren bist, das ist lange her – und ich habe damals schon – umgerechnet, ich mache’s in Euro – schon 12000 € in mich investiert für zwei Jahre, damit ich Techniker werde, staatlich geprüft, und nie wieder in das Sägewerk zurück muss. Das war für mich eine Riesenalternative, allerdings auch eine damals, aus damalige Sicht, eine sehr teure Alternative. Doch ich hab’s gemacht. Und 1990 war ich dann fertig mit der Technikerschule. Und alternativ habe ich sofort einen ziemlich geilen Job bekommen bei der Firma Miele. Miele hat damals noch selber Küchen gebaut. Und die anderen Jungs auf der Technikerschule haben gesagt: „Was, Miele? Wieso du? Wieso du zu Miele? Also woher weißt du, dass die bei Miele Techniker gesucht haben?” Ich sag: „Jungs, ich habe halt eine andere Zeitung gelesen als ihr.” Damals ging das über eine Zeitung. Über eine Zeitung, nicht übers Internet.

Selbstbestimmte Veränderungen sind positiv

Ja, und nach knapp zwei Jahren bei Miele brauchte ich eine Alternative. Ich konnte alles in diesem Job, was ich da so können musste. Wollte weiterkommen gerne bei der Firma Miele. Das ging nicht, weil sie: „Ne, als Techniker haben Sie jetzt nach drei Jahren tatsächlich schon alles erreicht. Sie waren halt ein bisschen schnell. Sie sind jetzt kein Ingenieur, deswegen können wir noch nicht mehr Geld zahlen, und wir haben auch erstmal keinen anderen Job für Sie.” Okay, dann zurück nach Hamburg. 1994 hab die Branche gewechselt von der Küche zu Fenster und Türen bei einer dänischen Firma. Spaß gemacht. Dann bin ich 1995 in den Verkauf gekommen. Allerdings war ich für den Chef dieser Firma, – die werde ich an dieser Stelle mal nicht nennen –, ich war eher ein Feindbild, denn ich hatte meine ganz eigene Meinung. Und das hat ihm nicht gefallen. Dann habe ich 1996 meine erste Selbständigkeit als Handelsvertreter angetreten, Handelsvertreter für finnische Wohnblockhäuser. Ja, also hatte wieder eine Alternative gefunden.

Ich habe immer auch die Augen offen gelassen, die Ohren offengelassen. Ich habe immer geschaut, wo ist etwas möglich. Und ich war bereit für Veränderung.

Das hat natürlich auch immer wieder mit unseren PLD-s, mit unserer intrinsische Motivation zu tun. Ob der eine sehr flexible ist und der andere weniger flexibel ist, ob der eine mehr Mut hat und der andere weniger Mut hat. Trotzdem ist jeder gut so, wie er ist. Und finnische Blockhäuser habe ich verkauft. Ich habe das geliebt. Ich habe 7 Tage die Woche gearbeitet, und irgendwie war es gar keine Arbeit. Ich habe Menschen ein Zuhause gegeben. Ich habe diese Häuser mit den Menschen tatsächlich entworfen. Und es war ein Traum. Ich dachte damals, so 1998, das war so der Peak, da habe ich 14 Häuser verkauft, was wahnsinnig viel war. Und ich habe gesagt, das mache ich bis zur Rente.

Wenn die Alternative die einzige Lösung ist

Dann ist allerdings das Jahr 2000 gekommen. Das eigene Haus war gebaut. Es war noch nicht komplett fertig, im Mai 2000 sind wir dann in dieses Haus eingezogen, und das Geschäft war komplett eingebrochen schon seit Januar 2000. Geld verloren ohne Ende, Schulden gemacht und keine Alternative mit diesem finnischen Blockhaus-Hersteller. Jedenfalls nicht in Deutschland. Die Finnen wollten keine Veränderung. Also Geld verloren, Geld verloren, Geld verloren, und Ende 2001 habe ich diesen Job an den Nagel gehängt. Das war notwendig. Ich brauchte eine Alternative, ich brauchte Geld. Und das habe ich in einem neuen Job gefunden: Geld, Dienstwagen, und habe dann Schulden abgestottert. Ja ich habe Schulden, jeden Cent, den ich an Schulden gemacht habe, hab ich abgestottert von Ende 2001 bis zum April 2014, nur mal, dass du ungefähr so eine Zeitspanne hast. Und als ich in diesem Job war, wusste ich schon nach 3 Monaten, „Scheiße, das kann ich nicht bis zur Rente machen.” Das war mir schon klar. Ich habe mich im Grunde ein bisschen durchgeboxt, das war eine dänische Firma, es hat Spaß gemacht mit den Dänen, also die zu treffen, der Job selber war echt, echt anstrengend.

Die eigene Berufung finden

Von 2006 habe ich dann – mit damals 41 Jahren – ja wieder eine Ausbildung in Hamburg begonnen. Ich wollte Coach werden. Andere Menschen haben gesagt: „Hey, Thomas, du, werd doch Coach, und so weiter. Mach doch mal.” Und ich habe wieder in mich investiert. Es waren 2006 wieder ungefähr 12000 €, so wie damals bei der Technikerschule, nur diesmal nicht für zwei Jahre, sondern nur für ein Jahr. Also man könnte auch sagen, „Oh das war ja doppelt so teuer.” Aber war mir egal. Ich habe mir irgendwie das Geld besorgt. Das war echt eine Herausforderung, und habe es geschafft.
Und dann 2008 habe ich mein erstes Seminar gegeben zum Thema Schlagfertigkeit.
Schlagfertigkeit in der Sprache. Hat funktioniert. Ich habe dann über 2008 hier und da den einen und anderen Job bekommen, einfach so gefühlt nebenberuflich, ja, und habe mein erstes Geld verdient. Und 2009 am 01.07, seitdem bin ich hundertprozentig in meinem eigenen Business unterwegs. 2012 habe ich dann begonnen mit dem Jahrescoaching-Modell. Ich habe also auch da immer wieder eine Alternative gesucht, wie kannst du als Coach, als Trainer da draußen wirklich gutes Geld verdienen. 2012 ist das Jahrescoaching das erste mal gestartet. 2019 habe ich dann begonnen mit dem Jahrescoaching ONLINE. Ich habe drei Jahre überlegt, wie ich das machen kann, wie kann ich das aus einer Live-Version in einer Online-Version bringen, die die Menschen wirklich nach vorne bringen. Und das tut sie nachweislich. Und das ging dann 2019 los. 2021 habe ich dann mit dem Jahrescoaching SixPack begonnen. Ein Traum. Ich habe letzte Woche darüber geredet. Du hast dir vielleicht das eine oder andere Video angeguckt. Ist der Hammer, was da alles passiert. Es gab also immer wieder Alternativen.

Es gibt immer eine Alternative

Und auch für dich, – das will ich dir heute sagen –, gibt es immer Alternativen. Wenn du also sagst: „Alles Kacke, deine Elli, alles irgendwie doof derzeit.”, dann rede mit denen, die die Alternativen kennen, und die sie für dich sichtbar machen. Das ist der wichtigste Punkt.

Rede mit denen, die Alternativen kennen und sie für dich sichtbar machen.

Dazu habe ich dir am Montag das Buch von Daniel Bergert empfohlen. Er ist derzeit in der Ausbildung zum Partnercoach für „Die REICH-Methode – Deine persönliche Bestform®”. Und er freut sich mit dir zu sprechen.
Oder du hast die Wahl, du hast die Alternative und kannst dir einen Klarheitscall mit mir gönnen. Alles weitere dazu findest du in den heutigen Shownotes.

In dem Sinne, das war, ist und bleibt, immer gut für eine Alternative, Thomas REICH.

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