#874 – Das Popcorn Gehirn

Bild von Leonardo Alvarado auf Pixabay

Das Popcorn-Gehirn ist ein toller Begriff aus Dänemark. Er beschreibt die vielen Ideen, die manchmal so aufploppen. Die man aber nicht greifen kann. Am Ende gibt es ein Sammelsurium ohne Überblick.

Wie du deine vielen Ideen bewahren, sortieren und umsetzen kannst, erzähle ich dir heute in meinem Podcast.

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#874 – Das Popcorn Gehirn

Transkript

Das Popcorn-Gehirn

Moin aus Hamburg, hier ist der Thomas!

Und als erstes einen schönen Gruß nach Dänemark! Dieser Podcast-Titel, diesen Impuls zu diesem Podcast habe ich bekommen von jemandem, der in Dänemark lebt schon seit über – warte, lass mich überlegen, ich glaube jetzt – 26 Jahre. Und man hört auch gar nicht wirklich raus, dass er kein Däne ist. Also, wenn er deutsch spricht, dann hat er auch diesen dänischen Dialekt, aber letztendlich ist er ein Berliner. Dat kann er auch noch, muss er sich noch ein bisschen konzentrieren. Also, lieber Stefan, schönen Gruß nach Dänemark!

Und heute geht es um das Popcorn-Gehirn. Also, in Dänemark gibt es diesen Begriff, wenn einem ständig im Gehirn so im Kopf alle möglichen Ideen aufploppen, dann ist das das sogenannte Popcorn-Gehirn.

Und du kennst das wahrscheinlich auch, wenn in deinem Kopf, in deinem Gehirn ständig Ideen aufploppen. So wie heißes Popcorn in der Popcornmaschine. Plopp, plopp, plopp, doch keine der Ideen lässt sich von dir irgendwie auffangen. Sie landen alle in einem großen Eimer und werden kalt.

Popcorn wird ja erwärmt, also dieser Mais wird erwärmt und dann wird er kalt, und dann futtert man die ganze Packung leer im Kino, also früher, als wir noch ins Kino konnten. Weißt de das noch? Ja.

Und dass diese vielen Ideen in dir aufploppen, ist ein gutes Zeichen, denn es zeigt dir, du bist am leben, und dein Hirn läuft nicht nur auf Notstrom, um nur noch die lebenswichtigen Organe zu versorgen, da ist noch mehr, und das ist auch gut so.

Und heute, möchte dir mal mit auf den Weg geben, was du tun kannst, um diese Ideen am besten noch, wenn sie heiß sind, – also, wenn das Popcorn noch heiß ist –, tatsächlich, wie du sie verarbeiten kannst und im noch besseren Fall auch in die Tat umsetzt. Und dazu habe ich paar Impulse für dich, natürlich ein paar reichlich gute Impulse.

  • Also, erstens:
    Wenn deine Idee oftmals eben plötzlich und unverhofft in den unmöglichsten Situationen zu dir kommen, dann sollte ein schneller und effektiver Weg einfach für dich vorhanden sein, diese Ideen und diese Impulse festzuhalten, bevor sie sich wieder in Wohlgefallen auflösen.

    Und am einfachsten nutzt du dazu einfach dein Smartphone und machst dir selber eine Sprachaufzeichnung. Das geht am schnellsten, und du kannst dir selber alles draufsprechen, was dir alles in den Sinn gekommen ist oder beim Sprechen so noch in den Sinn kommt. Also erstens, das hatten wir.

  • Zweitens:
    Wenn du dir dann deine Ideen und Impulse selber anhörst, nachdem du sie auf gesprochen hast, dann kritisiere dich nie gleich selber für deine Ideen.

    Also, das machen nämlich acht von zehn Menschen, die kritisieren das gleich wieder, sordern jeder Impuls, den du hast, der ist erstmal gut und er ist willkommen. Und es ist völlig egal, wie verrückt dieser Impuls oder diese Idee ist. Vergiss also die Totschlag-Argumente, die irgendwo in dir auftauchen und die sagen: „Ach, es wird doch sowieso nichts! Wie soll das funktionieren?“ Über das Wie, wie soll dieses, jenes funktionieren, habe ich vor kurzem auch gesprochen. Du bist erstmal in der Phase mit dir alleine. Also, du hast die Idee, die ploppt auf, die sprichst du auf und du hörst dir das selber an. Dann bist du mit dir alleine. Und wie du gut mit dir alleine klarkommst, dazu werde ich dir am kommenden Freitag noch was erzählen. Also, deine Ideen sind da, niemand kann dich auslachen, du bist mit ihr alleine.

  • Drittens:
    Masse statt Klasse.

    Das ist ja angesagt. Masse statt Klasse. Je mehr Ideen und Impulse du wirklich hast, umso besser. Hier gilt also erstmal Quantität vor Qualität. Vermeide also – noch mal mein Hinweis – „Klappt sowieso nicht!“ oder „Die Ideen finden die anderen bestimmt irgendwie doof.“ Nee. Die anderen sind erstmal völlig egal in dieser Phase.

  • Und viertens:
    Wenn du z.B. fünf verschiedene Ideen hast, dann lege fest, wie die Prioritäten sind.

    Also, wenn du jetzt sagst: „Mensch, geil, 5 super geile Ideen und die möchte ich jetzt alle wirklich in die Tat umsetzen.“ Dann schreibst du dir einfach diese 5 Ideen auf. 1, 2, 3, 4, 5, schreibst de am besten untereinander. Und dann schaust du dir die 1. Idee an und die vergleichst du mit der Idee Nr. 2 und stellst dir die Frage: Ist die 1. Idee wichtiger als die 2.? “Öö, ne.“ Dann ist die 1. wichtiger, dann machst du einen Strich. Dann schaust du dir die dritte, also die erste und die dritte an. Und dann machst wieder den Vergleich: Ist die 1. wichtiger als die 3.? „Öö, nee, die 3. ist wichtiger.“ Dann machst du bei der 3. einen Strich. Dann nimmst du die 1. und die 4. Stellst du wieder die Frage: Ist die 1. oder die 4. wichtiger? „Öö, die 1.“ Dann machst du wieder bei der 1. einen Strich. Dann nimmst du die 1. und die 5. Und auch da stellst du die Frage: Ist die 1. oder die 5. wichtiger? „Öö, die 1.“ Und machst wieder bei der 1. einen Strich. Dann hast du die 1. erledigt, hast dort schon drei Striche stehen, wenn ich jetzt richtig mitgezählt habe für mich. Und dann machst du 2 mit 3, 2 mit 4, 2 mit 5. Dann wieder 3 mit 4, 3 mit 5. Und dann zum Schluss noch 4 mit 5. Und dann wirst du feststellen, an einer von diesen fünf Ideen – 1, 2, 3, 4 oder die 5 – da hast du die meisten Striche gemacht, und das ist deine Priorität. Das ist dann die 1.

Punkt aus, einfach, so schnell geht das. Und ich wünsche dir jetzt viel Spaß bei der Umsetzung!

Das war, ist und bleibt Thomas REICH.

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