#850 – Angeber, Wichtigtuer und Aufschneider

Von Angebern, Wichtigtuern und Aufschneidern
Bild von Hans Braxmeier auf Pixabay

Nerven dich Angeber und Wichtigtuer? Bist du selbst gern im Mittelpunkt? Wir alle wollen gesehen werden. ➥ So bleibst du selbstbewusst.

Du lernst ➥

  • Was hat die intrinsische Motivation damit zu tun?
  • So bleibst du positiv und wertschätzend.

Ich erkläre dir heute, wie du ab sofort selbstbewusst und auf sehr positive Art mit Angebern und zurückgezogenen Tiefstablern viel besser klar kommst.

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#850 – Angeber, Wichtigtuer und Aufschneider

Transkript

Von Angebern, Wichtigtuern und Aufschneidern

Moin aus Hamburg, hier ist der Thomas!

Heute, am Freitag, geht es ja um das Thema: Angeber, Wichtigtuer oder Aufschneider.

 


Aufschneider. Ich habe mal 1998 in Kanada jemanden kennengelernt, einen Österreicher. Ich sag nur seinen Nachnamen, der hieß mit Nachnamen: Aufschneiter. „Aufschneiter“, das klang so lustig, wie er das immer gesagt hat mit seinem österreichischen Dialekt. Ganz witzig. Also lange Jahre her war, wie gesagt habe, 1998.


 

Wir wollen alle wahrgenommen werden.

Und heute, in diesem Podcast geht es darum, ja, dass ich dir mal klarmachen will: Wir, – also wahrscheinlich weißt du es ja schon –, wir wollen immer von anderen Menschen gesehen werden. Wir wollen immer, – wenn wir wirklich ehrlich zu uns sind –, von anderen Menschen gesehen werden.

Wir wollen wahrgenommen werden. Egal, wie wir ticken.

Und ich nehme mich auch nicht aus. Das ist bei mir, dem Thomas, genauso. Vielleicht der einzige Unterschied ist, dass ich mehr gehört werden will mit meinem Podcast als gesehen. Ich poste also nicht allzu viele Bilder von mir so in Social Media, ich will mehr gehört werden.

Und Facebook und Co, also das ganze Social Media Zeug, TikTok, TikTak und was es da nicht alles gibt, diese ganzen Plattformen würden ohne die Sucht von uns Menschen, – ich sag mal wirklich keine Sucht von uns Menschen –, gar nicht existieren.

Wenn wir nicht von allen möglichen gesehen werden wollten, würde es Facebook und Co gar nicht geben.

Wie wird man zum Angeber, Wichtigtuer oder Aufschneider?

Die Frage ist natürlich: Woher kommt es, dass wir Menschen, also, dass wir Menschen als Angeber, Wichtigtuer oder Aufschneider ansehen? Woher kommt das, dass wir manchmal genau diesen Gedanken haben: „Boah, was für ein Angeber!“

Kann auch sein, dass du das von mir manchmal denkst. „Boah, was für ein Wichtigtuer!“ Kann auch sein, dass du das von mir ab und zu denkst. Oder „Was für ein Aufschneider!“ Kann auch sein, dass du das von mir ab und zu denkst. Dann geb’ ich dir allerdings den Rat: Höre nicht mehr meinen Podcast.

Also, womit hat es was zu tun? Natürlich mit unserer intrinsischen Motivation, mit unseren PLD-s, mit unserem Personal Life Driver.

Und ich gebe dir gleich dazu ein paar Beispiele. Und ich gebe dir auch am Ende von diesem Podcast einen ganz entscheidenden Tipp, wie du in Zukunft mit jedem Menschen, den du triffst, egal, wie er tickt, besser klarkommst.

Bodenständigkeit oder Herausgehobenheit

  • Also, nehmen wir mal das Thema, da hat jemand intrinsisch: Bodenständigkeit. Bodenständigkeit bedeutet, da haben wir den Driver in uns, den Antrieb in uns: Ich will Gleicher unter Gleichen sein. Das ist Bodenständigkeit, ganz simpel erklärt.
  • Und die andere Seite auf dieser Ebene der intrinsischen Motivation ist: Herausgehobenheit. Und Herausgehobenheit bedeutet: Ich will bedeutsam in der Wahrnehmung der anderen sein.

Also, der Bodenständige will sich auch zeigen, allerdings will er sich zeigen als: „Hey, ich bin ganz bodenständig, bin genügsam.

Äußerlichkeiten sind mir nicht so wichtig und Statussymbole können mich nicht beeindrucken.“ So tickt derjenige, der Bodenständigkeit hat. Und die Menschen mit Herausgehobenheit, ja, die wollen eben zeigen, was sie haben. Die lassen sich vor ihrem Mercedes, Porsche, Ferrari, Lotus, Maserati oder was es sonst alles gibt, ständig fotografieren. Und manchmal denken wir so: „Boah, das kann ja wohl nicht wahr sein.“ Und diese Gedanken kommen dann eher, wenn du eben ein Bodenständiger bist. Ein bodenständiger Typ, der Gleicher unter Gleichen sein will, den Statussymbole nicht interessieren.

Der Bodenständige wird dann natürlich angetriggert von denen, die auf der anderen Seite sind, die genau andersherum ticken.

 

Führung oder Dienstleistung

  • Ja, genauso wie der mit hoher Bequemlichkeit in seiner intrinsischen Motivation von jemandem mit einer hohen Aktivität auch nichts hält, weil der mit der Bequemlichkeit sagt: „Ist der bekloppt? Es regnet in Strömen, wieso geht der laufen?“ oder „Wieso geht der jetzt Fahrrad fahren?“ oder „Wieso geht der heute abend schon wieder in die Muckibude?“ „Mann eh, leg’ dich aufs Sofa, ist doch viel entspannter!“ Das heißt, wir verstehen dann natürlich nicht die Denkweise und den Antrieb des anderen.
  • Und wenn jetzt jemand intrinsisch auch die Motivation hat: der Führung, also, Führung bedeutet ja, wir haben den Driver: „Ich will führen, ich will entscheiden. Ja, ich will Einfluss haben auf die Dinge, ich will Erfolg haben.“
  • Und die Menschen auf der anderen Seite auf der gleichen Ebene, die haben: Dienstleistung. Und die haben den Antrieb: „Ich will mich an anderen Menschen orientieren. Ich möchte mich einordnen und ich möchte geführt sein.“

Und wenn dann jemand daher kommt, – auch so ein Typ wie ich, mit einer hohen Führung –, passiert Folgendes:

Jemand mit dem Antreiber Dienstleistung denkt:

„Boah, was für ein Angeber! Was für ein Wichtigtuer! Was für ein Aufschneider! Der ist so dominierend, der ist schon manipulierend!“

Und die mit der hohen Führung denken manchmal so:

„Boah, der Dienstleister ist voll irgendwie der Loser! Hält sich ständig im Hintergrund und kriegt nichts auf die Reihe. Ist so antriebslos.“

Das ist oft die Denkweise von den Menschen, vor allen Dingen dann, wenn sie gar nicht wissen, dass es etwas mit der intrinsischen Motivation zu tun hat.

Und deswegen kommen diese Gedanken zustande von Angebern, Wichtigtuern oder Aufschneidern.

Mit allen klar kommen und sich gut fühlen

Also von daher, ich gebe dir mal einen ganz, ganz heißen Tipp. Ich mache heute ein bisschen kürzer. Geb’ den ganz heißen Tipp, wie du in der Zukunft wirklich mit jedem Menschen besser klarkommst. Also mein reicher Impuls für dich: Egal, mit wem du es zu tun hast, denke in Zukunft folgendes über diesen Menschen, schreib dir den Satz am besten auf, er ist relativ kurz.

  • Du bist der beste Mensch.

Ich wiederhole noch mal: Du bist der beste Mensch. Dein Verstand, dein wahres Bewusstsein wird möglicherweise erstmal durchdrehen und sagen: „Bin ich bekloppt. Das kann ich nicht sagen, das ist… ich hätte fast Arschloch gesagt, es ist ein Angeber, ein Wichtigtuer, ein Aufschneider! Ich kann doch nicht über den denken: Du bist der beste Mensch!“

  • Dein Verstand wird möglicherweise durchdrehen oder ausrasten,
  • doch dein Herz, dein Herz sendet deinem Gegenüber keine abwehrenden Signale mehr.

Probiere es mal aus.

In dem Sinne, schönes Wochenende!

Das war, ist und bleibt Thomas REICH!

Ach ja, und du, lieber Podcast-Hörer, liebe Podcast-Hörerin, bist natürlich auch der beste Mensch. In dem Sinne!

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