#848 – Ordnung ist das halbe Leben

Ordnung ist das halbe Leben
Bild von Nattanan Kanchanaprat auf Pixabay

Ordnung ist das halbe Leben. Das gilt auch für den Umgang mit deinem Geld. Denn auch wenn du nach deiner Definition nicht reich bist, kannst du bereits jetzt handeln, wie die Reichen.

Wie das geht und was das bringt, das erfährst du heute in meinem Podcast.

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Transkript

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Ordnung ist das halbe Leben

Moin aus Hamburg, hier ist der Thomas!

Ordnung ist das halbe Leben.

Diesen Spruch hast du sicherlich schon mal gehört oder auf irgendeinem Küchenkalender gelesen: Ordnung ist das halbe Leben.
Ist es wirklich so, dass Ordnung das halbe Leben ist? Macht es nicht viel mehr Sinn, dass Ordnung das ganze Leben ist? Es gibt ja diese Projekte: im Leben aufzuräumen oder weniger zu besitzen, also materiellen Besitz.

Ich mache mich heute auch mal ans Aufräumen. Ich mache mich allerdings an die Ordnung im Leben, die etwas mit deinem Reichtum, die etwas mit deinem Geld zu tun hat.

Und diese Ordnung beginnt in deinem Kopf.
Arm-denkende Menschen, arm-denkende Menschen, die glauben gar nicht, dass es möglich ist, wirklich reicher zu werden, denn sie haben in der Regel andere arm-denkende Menschen um sich geschart. Sie lassen ihre Tür zu.

Bildhaft kannst du dir das so vorstellen: Diese Menschen schrauben draußen sogar an der Haustür das Namensschild ab und auch noch den Briefkasten. Können sie dann irgendwas Neues empfangen? Nein. Das heißt, wenn es Chancen gibt da draußen im Leben, wenn irgend jemand etwas zu verteilen hat, meinetwegen Geld, Ideen oder sonst noch was, dann kann er diese arm-denkenden Menschen nicht finden, denn Tür zu, Namensschild abgenommen, Briefkasten abgeschraubt da kann nichts Neues ankommen. Das ist das Bild dazu.

Reich-denkende Menschen dagegen, das sind ausgezeichnete Empfänger, wirklich ausgezeichnete Empfänger.

Sie haben die Augen auf, sie haben die Ohren auf und sie haben ein großes Namensschild. Sie machen die Tür auf, wenn jemand klingelt. Das heißt nicht, dass sie jeden reinlassen, doch sie prüfen, wer da klingelt. Und sie haben einen großen Briefkasten, damit, wenn etwas kommt, dass es auch rein kann, also wenn was kommt in dem Moment, wo sie unterwegs sind.

Prüft das gerne mal für dich selber und sehe dir dein Umfeld an.

Es ist wirklich so. Arm-denkende Menschen, die konzentrieren sich immer nur auf ihr – ich nenn’ das – auf ihr Arbeitsvermögen, das Geld, das sie monatlich bekommen. Das Arbeitsvermögen ist ihr Gehalt. Und wenn du das Wort „Gehalt“ siehst oder dir mal aufschreibst jetzt auf den Zettel, dann zieh das mal auseinander: GEH + HALT. Sie werden von ihrem Arbeitgeber gehalten, um nächsten Monat auch wiederzukommen, deswegen gibt es Gehalt. Gehalt. Nächsten Monat wiederkommen, dann gibt’s wieder Gehalt.

Und kleiner Tipp am Rande, weißt du, wir sind ja schon fast Freunde, wenn du meinen Podcast länger hörst:

Selbst wenn du gedanklich noch in Gehalt denkst, ändere es von monatlich auf jährlich.

Also noch mal: Selbst, wenn du gedanklich immer noch in Gehalt denkst, ändere es von monatlich auf jährlich. Ich kann dir sagen, was dann passiert. Dann wächst es schneller.

Als ich im Jahr – lass mich überlegen, es war – 2001, – also, das ist jetzt 20 Jahre her –, ich brauchte einen neuen Job. Und mir wurde damals in diesem Job kein Monatsgehalt angeboten sondern ein Jahresgehalt. Und vor 20 Jahren waren das, – halt dich gut fest –, 140 000 D-Mark, also da wurde noch in D-Mark bezahlt, plus Dienstwagen und Tankkarte. Ich war vorher, vor dieser Zeit, freier Handelsvertreter für finnische Wohnblockhäuser und errechnete mir mein Einkommen in Provision pro verkauftem Haus. Das war ganz okay, doch als ich dann anfing in Jahresgehalt zu denken, verdiente ich jedes Jahr deutlich mehr als vorher. Und auch heute denke ich immer an mein Jahreseinkommen, – nicht mein Gehalt, ich bin ja nicht mehr angestellt –, ich denke also an mein Jahreseinkommen, das ich erreichen will. Ich rechne nicht in Monaten, was will ich im Monat erreichen, sondern ich rechne, was will ich im Jahr erreichen.

Und für dich: Was ist dir lieber für deine Zukunft? Wo hast du ein besseres Gefühl? Monatsgehalt, Jahresgehalt oder sogar Jahreseinkommen?

Und noch mal zur Wiederholung:

  • Arm-denkende Menschen konzentrieren sich auf ihr Gehalt und ihr Arbeitsvermögen.
  • Reich-denkende Menschen denken in Jahresgehältern und konzentrieren sich auf ihr Nettovermögen, denn am Schluss ist es ja wichtig, was hast du wirklich netto-netto in der Tasche, und nicht, was verdienst du brutto oder welchen Umsatz generierst du und weiß noch nicht, welchen Nettogewinn du nachher hast.

Also, auf welches Vermögen willst du dich ab jetzt konzentrieren? Mach dir das wirklich mal klar.

Wenn es das Nettovermögen sein soll, dann richte dir das ein, was auch reiche Menschen haben, richte dir ein sogenanntes Vermögenskonto ein, ein Konto, wo du, – und jetzt wichtig – wo du am Anfang des Monats Geld einzahlst.

Arme Menschen, die denken immer: „Ich mach’ das am Ende des Monats. Und ich nehme dann das, was noch übrig ist.“ Und ich kann dir jetzt schon verraten, da bleibt in der Regel nichts übrig. Nix. Null. Nada. Gar nichts.

Kläre für dich einmal, welche Summe du in z.B. 5, 10, 15 oder 20 Jahren auf deinem Vermögenskonto haben willst. Und dann gilt für das Vermögenskonto: Einzahlen und bis in 10, 15 oder 20 Jahren nix rausnehmen!

Einzahlen und nichts rausnehmen. Null.

Auf einem stinknormalen Girokonto, wo alle deine anderen Geldtransaktionen drüberlaufen, da funktioniert das nicht.
Bringe also Ordnung in deine Gedanken und wechsele die Seite und tue das, was reiche Menschen auch tun.

Und da geht’s nicht darum, dass diese reichen Menschen alle schon Millionäre sind. Nein, überhaupt nicht. Wann fühlt sich jemand reich? Wann haben Menschen das Gefühl, dass Geld glücklich macht? Darüber gibt es Studien. 75000 Dollar, also irgendwas, ein bisschen wat über 70-72000 Euro. Dann ist Schluss. Dann fühlst du dich nicht mehr wesentlich glücklicher pro Jahr. Also, reiche Menschen sind auch Menschen, die 72000 im Jahr verdienen. Es geht nicht um Millionäre, mach dir das wirklich klar.

Also, noch mal:

Bringe Ordnung in deine Gedanken und wechsele die Seite und tue das, was reiche Menschen auch tun. Dann kommst du auch schneller zu mehr Nettovermögen.

Also, mein reicher Impuls noch mal für deine Klarheit:

Statt arm an Mut mach „reich tun“ daraus.

Du hast keinen Hörfehler, ich habe gesagt: „reich tun“, nicht „Reichtum“.

Wenn du Reichtum, TUM erlangen willst, ist es wichtig, dass du auch reich handelst, dass du auch Dinge tust, um reicher zu werden.

  • Dann eröffne ein Vermögenskonto.
  • Und dann prüfe für dich, was du in 10, 15 oder auch in 25 oder 35 Jahren an Nettovermögen besitzen willst. Kläre das für dich.
  • Das wichtigste: Zahle immer am 1. des Monats Geld auf dein Vermögenskonto. Mach direkt einen Dauerauftrag.
In dem Sinne, das war, ist und bleibt Thomas REICH!

Und nächste Woche verrate ich dir noch einiges darüber, warum es wichtig ist, dass du Geld wirklich gut behandelst. Also bis dahin!

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