#831 – Eine Herausforderung meistern.

Eine Herausforderung meistern
Bild von Schäferle auf Pixabay

Du willst eine Herausforderung meistern? Entwaffne deine Ängste mit deiner größten Stärke. ♥ So findest du sie heraus.

Du lernst:

  • Herausforderungen gehören dazu.
  • Beispiel: Ausbildung und Schulden
  • Was ist deine Stärke?
  • Die Herausforderung meistern

Viel Spaß dabei und beim Ausprobieren.

Und wenn Du wissen willst, wie Du tickst, klicke gerne hier: https://die-reich-methode.com/wer-bin-ich/

>> Podcast abonnieren <<

Mehr Impulse zum Thema…

#831 – Eine Herausforderung meistern.

Transkript

Eine Herausforderung meistern

Moin aus Hamburg, hier ist der Thomas!

Ja, am Montag hast du ja ein paar Impulse bekommen zum Thema Morgenroutine, und heute, am Mittwoch, geht es darum, eine Herausforderung zu meistern.

Können auch zwei sein oder drei, das ist natürlich klar.

Und Herausforderungen sind ein Teil des Lebens.

Egal, in welchem Alter wir uns befinden, und egal, an welchem Ort wir leben, oder in welchem Land wir leben. Herausforderungen sind ein Teil des Lebens, also auch ein Teil deines Lebens. Und oft wissen wir natürlich nicht, wie wir eine neue Herausforderung meistern sollen. „Hö, dieses Ding, das ist aber jetzt ganz neu, hab ich noch nie gemacht… Wie, verdammt noch mal, soll ich das denn jetzt bewältigen?“ Also, wir machen uns ganz viele Gedanken über das berühmt-berüchtigte „Wie“. Wie soll das funktionieren? Wie kann ich das schaffen, ich habe es ja noch nie zuvor getan.

Ich gebe dir mal zwei Beispiele von mir.

Beispiel 1: Ausbildung

  • Als ich selbst, – also erstes Beispiel – als ich selbst vor langer, langer Zeit vom Sägewerk zur Technikerschule gewechselt habe, da war das für mich eine riesengroße Herausforderung. Im Sägewerk da kannte ich mich schon aus, also, da war ich ja dann sechs Jahre, da kannte ich die Abläufe, da kannte ich die Routine, da wusste ich genau, was ich tue, und da wusste ich auch genau was ich nicht tun sollte, damit eben alle Finger dranbleiben. Und dann komme ich zur Technikerschule, und die Technikerschule hatte mit dem Sägewerk – ich sag mal – so gut wie nichts zu tun, außer dass es um Holztechnik ging und das Sägewerk natürlich auch Holz als Rohstoff bearbeitet hat. Ja, das war im Grunde schon alles. Ansonsten war das Sägewerk sehr grobmotorisch und die Technikerschule war daneben sehr feinmotorisch. Ich stand also vor der Herausforderung, diese vier Semester, zwei Jahre an der Fachschule zu überstehen um am Ende nach den vier Jahren ein Zertifikat in der Hand zu haben, auf dem steht: „Staatlich geprüfter Techniker, Fachrichtung: Holztechnik“. Das ist das, was ich wollte, damit ich eben nie wieder in das Sägewerk zurückmuss. Und, was ich da gemacht habe, das sage ich dir gleich, wenn es meine reichen Impulse für dich gibt.

Beispiel 2: Schulden

  • Das zweite Beispiel: Als ich keine Einnahmen mehr hatte, als ich keine Einnahmen mehr hatte, das war eine Zeit, – da ging’s los im Jahr 2000, also auch das ist jetzt schon Ewigkeiten her, – mein Business und so weiter ist zusammengebrochen. Niemand wollte mehr Blockhäuser kaufen, und ich war freiberuflicher Handelsvertreter für finnische Wohnblockhäuser. Ja, wenn die keiner kaufen will, heißt das auch, keine Einnahmen. Und ich habe Schulden, Schulden, Schulden, Schulden gemacht in dieser Zeit. Und was gab’s? Es gab Gespräche mit der Bank. Eine kleine Bank, eine kleine Volksbank, das sei verraten, auf einem kleinen Dorf in der Nähe von Cloppenburg. Und die haben mich immer angerufen und gesagt: „Herr Reich – der hat immer so schön das „R“ gerollt – Herr Reich, wann kommen Sie mal wieder vorbei? Wir müssen über ihr leeres Konto sprechen, damit wir das wieder auffüllen.“ Also, das war eine Situation, die ich vorher auch noch nie hatte.
 

  • Mein reicher Impuls für dich heute am Mittwoch: Finde immer wieder heraus, was in der jeweiligen Herausforderung, also in der jeweiligen Situation für dich deine größte Stärke ist. Wenn du das rausfindest für dich, wenn dir das bewusst wird, dann schaffst du es, auch eine Herausforderung zu bewältigen. Dann wird auch dein Selbstvertrauen wachsen.

Herausforderung meistern: Ausbildung

Was war es bei mir in der Technikerschule?

Meine Stärke: Das, was ich heute im Podcast mache: Reden. Ich konnte besser reden.

  • Das war nicht meine Art des Denkens darüber, sondern das war die Art des Denkens der anderen Techniker-Schüler, der Kollegen, die haben gesagt: „Boah, Thomas, du kannst gut reden! Wo hast du das her?“
  • Und ich habe gesagt: „Du, weiß ich auch nicht, kann ich einfach.“
  • Und dann haben die gesagt: „Toll, so können wir das nicht!“
  • Und dann habe ich gesagt: „Ach, wollt ihr das denn auch?“
  • „Ja klar, das wollen wir auch.“
  • „Gut“, sage ich, „dann machen wir’nen Deal. Ich bringe euch das freie Reden bei.“

Das ist selbst heute noch im Jahr 2021 eine der größten Ängste von Menschen, vor anderen Menschen zu reden.

Mittlerweile haben wir uns ja jetzt alle ein bisschen daran gewöhnt, so im letzten Jahr, das vor der Kamera zu machen oder selber so ein paar Videos zu drehen. Ist ja auch irgend so ein Klassiker geworden.

Doch live vor anderen Menschen zu reden, vor Publikum, das ist eine der größten Ängste immer noch der Menschen.

  • Ich habe diese Angst nicht gehabt, und so habe ich eben – in der Zeit damals im Sägewerk, oder vom Sägewerk zur Technikerschule – den anderen Schülern, also ein Teil davon, denen hab ich das freie Reden beigebracht.
  • Und ich habe denen gesagt: „Ihr schreibt in den Klausuren groß und leserlich, dann kann ich nähmlich schön abgucken und brauche den ganzen Mist nicht zu lernen.“, da ich auch ein pragmatischer Mensch bin und nicht so einen hohen Wissensdrang habe oder gar keinen Wissensdrang habe.
  • Also, das war der Deal. Also, meine größte Stärke war damals: ich konnte reden. Ich konnte ein bisschen besser reden als die anderen. Das war deren Einschätzung.

Was habe ich bei der Bank gemacht, also, als ich keine Einnahmen hatte? Was war da? Die Herausforderung: kein Geld. Ich brauchte Geld von der Bank, die sollten was geben, natürlich für teure Zinsen.

Herausforderung meistern: Schulden

Was habe ich bei der Bank gemacht, also, als ich keine Einnahmen hatte? Was war da? Die Herausforderung: kein Geld. Ich brauchte Geld von der Bank, die sollten was geben, natürlich für teure Zinsen.

Und was war meine größte Stärke? 

  • Auch wieder das Reden, und dazu noch
  • meine mentale Haltung, meine innere Haltung, meine geistige Haltung, meine mentale Stärke.

Ich bin also immer zu der Bank hin,

  • ich wusste, genau wie platziere ich mich dort in dem Stuhl, in dem Sessel in dem ich sitzen durfte,
  • ich wusste genau, wie ich rede,
  • ich wusste ganz genau, ich bin dem Banker, dem sogenannten Banker, eben rhetorisch überlegen.
  • Ich konnte meine Sätze gut formulieren,
  • ich konnte gut reden und habe dem immer wieder so ein paar Geschichten erzählt. Keine Lügen aufgetischt, das ist eine andere Geschichte,
  • ich habe immer die Wahrheit gesagt, und die habe ich denen gut verkauft.

Und meine Haltung war immer: Ihr wollt etwas von mir. Ihr wollt, dass ihr euer Geld von mir zurückbekommt.

  • Und mir war immer klar, ich zahle das auch zurück, aber ich hatte das als Stärke gesehen,
  • denn ich wusste, deren Problem, – oder jedenfalls das von dem Banker, von dem Angestellten, – dessen Problem ist ein kleines bisschen noch größer, als meins. Wenn der das nicht schafft, dass der Reich das Geld zurückbezahlt, hätte, hätte Fahrradkette sein können, dass er seinen Job verliert.

So gehst du positiv an eine Herausforderung heran

Also, noch mal schnell zusammengefasst: mein reicher Impuls für dich, dass du immer wieder neue Herausforderungen meistern kannst.

  • Finde immer wieder heraus, was in der jeweiligen Herausforderung deine größte Stärke ist. Stelle deinen Ängsten deine Stärke entgegen.

Und dann wird dir so gut wie jede Herausforderung, die du in deinem Leben hast, ja, dann wirst du sie meistern können.

In dem Sinne, hören wir uns am Freitag, wie gesagt, angekündigt, Freitag, tatsächlich 5. März, und am 5. März 2014 ist mein aller-, allererster Podcast rausgekommen! Das bedeutet, am kommenden Freitag, übermorgen, kommt der 1015. , der 1015. Podcast auf die Welt! Ich freue mich schon drauf. Mal gucken, was mir als Thema einfällt. Wahrscheinlich irgendwas mit Kontinuität.

In dem Sinne, das war, ist und bleibt Thomas REICH.

Meine neuesten Coaching Impulse für DICH

1x pro Woche direkt in deinem digitalen Briefkasten

Deine E-Mail-Adresse wird ausschließlich dazu verwendet, Dir unseren Newsletter und Informationen über die Aktivitäten von “Die REICH Methode” zuzusenden. Du kannst Dich jederzeit über den im Newsletter enthaltenen Link abmelden.

Der Podcast zum Thema

Der Dunning-Kruger-Effekt
Selbstvertrauen

#922 – Der Dunning-Kruger-Effekt

Der Dunning-Kruger-Effekt beschreibt die immense Selbstüberschätzung inkompetenter Menschen. ➥ So erkennst du ihn. Du lernst: Was genau steckt hinter dem Dunning-Kruger-Effekt. Aus dem Alltag: Wir

Weiterlesen »
Selbstvertrauen

#911 – Redeangst

Redeangst. Gehört zu den größten Ängsten der Menschen. Warum ist das so? Und wie kannst du ab sofort entspannter vor anderen reden? Ich verrate es

Weiterlesen »