#830 – Morgenroutine. So bringt sie Energie für den Tag.

Meine Morgenroutine Morgenroutine. Warum wenige Minuten den Tag verändern können.
Bild von Engin Akyurt auf Pixabay

Eine Morgenroutine hat fast jeder. Aufstehen, duschen, frühstücken, vielleicht noch etwas Meditation oder Yoga und ab in den Tag. Routinen geben Sicherheit. Doch es macht auch Sinn die eigenen Rituale zu hinterfragen. 

Warum und wie genau das geht, erfährst Du heute in meinem Podcast.

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#830 – Morgenroutine. So bringt sie Energie für den Tag.

Transkript

Morgenroutine. So bringt sie Energie für den Tag.

Moin aus Hamburg, hier ist der Thomas!

Heute, am Montag, da möchte ich mal über die sogenannte „Morgenroutine“ reden und zwar mit genau dir.

Weißt du, wir folgen doch alle so oder so irgendeiner Routine. Also morgens, mittags, abends, den ganzen Tag, die ganze Woche, den ganzen Monat, das ganze Jahr. Nehmen wir z.B. Urlaub. Also wenn wir angestellt sind irgendwo, dann haben wir in der Regel so bummelig 30 Tage Urlaub, also 30 Tage Jahresurlaub für ein Jahr, und 80% der Menschen, die verbringen ihren Urlaub jedes Jahr immer wieder gleich, also immer nach der gleichen Routine. Von sechs Wochen wird es aufgeteilt: eine Woche im Frühling oder im Frühjahr, und drei Wochen im Sommer, also drei Wochen für den Sommerurlaub, und na ja, dann noch so eine Woche im Herbst, und paar Tage irgendwie noch zusammengekratzt mit Überstunden oder so über Weihnachten. Das ist eine Routine, als Beispiel.

Routinen haben natürlich auch etwas Positives. Wir wissen in der Regel, was wir bekommen. Also, wenn wir einer ganz bestimmten Routine folgen, dann wissen wir, was kommt hinten raus. Wir kennen die Abläufe und wir wissen, wie das funktioniert, und das machte eine Routine natürlich auch sympathisch.

Ich gebe dir mal ein Beispiel: Wenn ich mir, der Thomas, eine Auto leihe, was ich schon seit – muss ich überlegen… fast sechs Jahren tue, da ich kein eigenes Auto habe –, dann leihe ich mir das bei Avis. Manche sagen auch „Evis“ A V I S. Die Unterzeile bei denen heißt irgendwie: „We try harder.“ Das glaube ich denen war nicht, das merke ich also manchmal gar nicht, dass sie das wirklich versuchen, und trotzdem tue ich das, aus welchem Grund: das ist eine Routine.

  • Ich weiß, wo ich auf der Homepage da zu klicken habe,
  • wie ich das Ding reserviere,
  • welchen Wagen ich mir aussuchen kann.
  • Ich rufe in der Regel dann an dem Tag oder einen Tag vorher an, und sag: „Hey, hallo moin, Thomas Reich hier! Ich habe ein Auto gemietet. Sagen Sie, was haben Sie denn morgen so in meiner Kategorie?“ Man mietet das Auto in einer bestimmten Kategorie, du kriegst also nicht exakt was weiß ich den Golf GTI in knallrot oder den Mercedes E-Klasse in dunkelblau, sondern eine Kategorie.
  • Und ich ruf da vorher an oder an demselben Tag, und frag: „Was haben Sie da in der Tiefgarage?“ Und dann habe ich so ein bisschen Einfluss darauf.
  • Und dann sagen sie: „Passen Sie auf, in ihrer Kategorie haben wir einen Mercedes oder einen Ford oder einen Volvo.“
  • „Ja, dann hätte ich doch gerne den Volvo. Können Sie das machen?“
  • „Ja, Herr Reich, dann machen wir dann einen Kleber drauf.“
  • Und dann fahre ich zum Hauptbahnhof entweder mit der S-Bahn, oder ich leih mir hier ein Auto von „Share now“.
  • Also, ich habe dann so einen Wagen, den ich irgendwo aufpicke, und stell den dann einfach am Hauptbahnhof ab.
  • Dann gehe ich dahin,
  • hole die Schlüssel,
  • gehe in die Tiefgarage,
  • hol das Auto und düse los.

Eine wunderbare Routine.

  • Und wenn ich meine Tour gedreht habe,
  • komme ich zurück, fahr an diesem Parkhaus direkt an eine Tankstelle,
  • tank die Karre wieder voll,
  • fahre in die Tiefgarage,
  • schmeiß die Schlüssel in den Schrank, in den Tresorschrank und fertig ist die Kiste.
Eine wunderbare Routine, die es mir einfach macht.

Ich habe mir letztens tatsächlich bei einer anderen Firma einen Wagen geliehen aus dem Grund, dass eben Avis nicht so „try harder“ gemacht hat. Da hat’s nicht hingehauen, und das war natürlich eine andere Routine. Da muss ich alles so neu überdenken:

  • Wie komme ich dahin,
  • wie komme ich wieder zurück und zu Pedes gelaufen, also nicht zu Fuß gegangen, sondern tatsächlich gelaufen.
  • Habe mir meine Laufklamotten angezogen.

Und ich war aus meiner Routine raus. Hat mir nicht ganz so gut gefallen, denn die haben auch viel genauer auf die gefahrenen Kilometer geachtet und so weiter, passte mir nicht. Also, was ist noch eine Routine? Bei mir ist es Podcast sprechen. Am kommenden Freitag, so heißt das korrekt, am 5. März bin ich sieben Jahre mit meinem Podcast unterwegs. Das nur schon mal vorab für Freitag.

Und Podcast sprechen ist eine Routine. Ich weiß genau wie ich das tue, und du selber, wenn du schon länger zuhörst auch bei mir, weißt du: Montag, Mittwoch, Freitag kommt ein Podcast vom Thomas.

Warum kann es also wirklich Sinn machen, dass du dir deine ganz persönliche Morgenroutine erschaffen solltest. Und da sprech ich jetzt von der Morgenroutine, das ist die Überschrift. Das ist im Grunde ganz einfach.

Damit du noch mehr in deine persönliche Bestform kommst oder noch einfacher gesagt, dass du einfach leichter durch den Tag kommst.

Mein reicher Impuls an dich ist folgender, drei Stück.

  • Erstens: Überlege dir, wieviel Zeit du dir für deine Morgenroutine nehmen willst: 20 Minuten, 30 Minuten, 45 Minuten, 60 Minuten oder vielleicht auch nur 5 Minuten. 5 Minuten könnte tatsächlich die kalte Dusche sein. Aufwachen, zack, raus aus dem Bett und rein in die Dusche, Hebel nach rechts, eiskalt duschen. Da brauchst du dann keine Stunde. Also überleg dir die Zeit.
  • Zweitens: Du weißt, ob du der aktive oder der bequeme Typ bist.
    • Das weißt du, also machst du gerne Sport, bist du gerne in Bewegung
    • oder bist du gerne so: Ach, aufwachen und erstmal eine Kanne Kaffee oder so, ganz egal, dann kannst du entweder den Tag mit Yoga, mit Meditation anfangen. Wenn du der ruhige Typ bist, machst du was mit Yoga, mit Meditation in Erdungsübung, kochst dir einen schönen Tee oder Kaffee und startest den Tag ganz in Ruhe für dich.

Vielleicht suchst du dir irgendwo eine kleine Ecke in deiner Bude und bist ganz in Ruhe für dich. Und nicht sofort das Handy rausholen und checken, ob schon irgendwelche Nachrichten da sind.

Oder, wenn du der aktive Typ ist, dann springst du direkt von deinem Bett aus in deine Sportklamotten und drehst eine Runde an der frischen Luft. Eine wunderbare Routine, die dir dann für den Tag natürlich auch Energie gibt.

  • Und der dritte Impuls für dich ist: Du machst dir eine Übersicht über die Dinge, die du am Tag zu tun hast. Also, wenn du keinen Bock hast auf Yoga, Meditation, Tee oder Kaffee, oder Sport, dann machst du eine Übersicht über die Dinge, die du am Tag zu tun hast. Das weißt du sowieso. Du weißt ja schon am Abend vorher, was ist morgen alles angesagt. Also, heute ist Montag, morgen ist Dienstag, du weißt, dienstags, ah ja, da ist immer das und das zu erledigen. Oder wenn Mittwochabend ist, weißt du, morgen ist Donnerstag, da ist dann das und das zu erledigen. Dann machst du dir eine Liste.
Und da ist meine Empfehlung: „Eat the frog first.“ Also „Esse zuerst den Frosch.“

Das bedeutet: Mach am besten das zuerst, was dir am geringsten wirklich Lust verschafft. Ganz, ganz wichtig. Also in dem Sinne, viel Spaß dabei! Viel Spaß bei deiner Morgenroutine! Und ich bin gespannt, was dann in deinem Leben passiert.

Das war, ist und bleibt Thomas REICH.

Mach’s gut, pass gut auf Dich auf, bis Mittwoch.

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