#829 – Kein Geld mehr? Was hat Großzügigkeit mit deinem Dispo zum Monatsende zu tun.

Kein Geld mehr? Was hat Großzügigikeit mit deinem Dispo zum Monatsende zu tun.
Bild von Steve Buissinne auf Pixabay

Kein Geld mehr? Wenn du finanziell immer am Limit bist, dein Dispo immer ausgereizt ist, dann gibt es dafür einen Grund. Das ist vielleicht nicht der, der dir jetzt in den Sinn kommt. Zu wenig Einkommen und so… 

Nein. Der Grund liegt woanders. Und wenn sich in Zukunft bei dir was ändern soll, dann lohnt es sich ganz genau hinzuhören in meinem heutigen Podcast.

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#829 – Kein Geld mehr? Was hat Großzügigkeit mit deinem Dispo zum Monatsende zu tun.

Transkript

Kein Geld mehr? Was hat Großzügigikeit mit deinem Dispo zum Monatsende zu tun.

Moin aus Hamburg, hier ist der Thomas!

Kein Geld mehr? Oder wenn dein Dispo zum Monatsende immer ausgereizt ist, das kennst du, oder?

Das ist der Titel vom heutigen Podcast: Kein Geld mehr? Wenn dein Dispo zum Monatsende immer ausgereizt ist, oder du das Gefühl hast, naja, der Monat ist noch nicht rum, aber das Geld schon weg, also, kein Geld mehr, wenn du finanziell für dich immer am Limit bist, dein Dispo immer ausgereizt ist, dann gibt es dafür einen Grund. Und das ist vielleicht nicht der, der dir jetzt in den Sinn kommt: „Zu wenig Einkommen… Ich habe irgendwie einen schlechten Beruf…“ oder so. Nein, der Grund liegt woanders. Und wenn sich in Zukunft bei dir was ändern soll, dann lohnt es sich heute ganz genau hinzuhören, also, in meinem heutigen Podcast.

Der Grund dafür, dass du kein Geld hast oder dein Dispo am Monatsende immer ausgereizt ist, ist natürlich – du wirst es ahnen – deine intrinsische Motivation und natürlich auch dein Verhalten.

Menschen, die am Monatsende meist kein Geld haben, sind in der Regel diejenigen mit intrinsischer Großzügigkeit.

Du kannst dir wieder, wie diese Woche, diese Linie vorstellen auf dem DIN A4 Blatt. DIN A4 Blatt, quer eine Linie 30 cm ungefähr lang. Links schreibst du Großzügigkeit, und rechts schreibst du: Werterhalt. Das sind die beiden Antreiber, die auf einer Ebene liegen und zwar auf der Ebene: Umgang mit Geld. Werterhalt – Großzügigkeit. Egal, ob du das links oder rechts schreibst, spielt keine Rolle.

Und Großzügigkeit bedeutet, – also den Menschen, die das intrinsisch habenes bereitet diesen Menschen einfach eine riesengroße Freude, im Umgang mit materiellen Dingen zu agieren.

  • Also, er ist großzügig im Umgang mit materiellen Dingen.
  • Er verschenkt gerne Dinge.
  • Er kann sich gut von Dingen trennen und hat eine geringe Hemmschwelle bei Ausgaben, die sein Leben in irgendeiner Form positiv beeinflussen. Ich kenn’ das selber, komme ich gleich noch zu.
  • Menschen, die Großzügigkeit haben, die möchten frei sein von der Verantwortung für Besitz. Kann ich nachvollziehen, ich hatte mal 14 Jahre in einem Blockhaus gelebt und mir hat das Ding gehört, also… na gut, der größte Teil natürlich der Bausparkasse, aber trotzdem war das für mich Verantwortung, und es hat mich unfrei gemacht. Komme ich gleich noch zu.
  • Also, Menschen mit Großzügigkeit, denen sind materielle Unabhängigkeit und Konsum wichtiger. Sie wollen also materiell unabhängig sein, und Konsum ist wichtiger als das Ansammeln und Bewahren von irgendwelchen Werten.
  • Also, Menschen mit Großzügigkeit legen eben weniger Wert auf die Pflege und den Erhalt seines Eigentums.
  • Die kaufen lieber alles neu. Sie kaufen immer alles neu, als es zu reparieren. So ist es natürlich. Ist mir gerade mein Kumpel in den Sinn gekommen, der alles repariert. Er hat Werterhalt hoch ausgeprägt. Menschen mit Großzügigkeit, – das sagt schon das Wort – für diese Menschen ist Geld nicht so wichtig. Er kann sich leicht davon trennen, also, auch von Geld, wenn die Lebensqualität damit gesteigert werden kann.
  • Menschen sind großzügig, die Großzügigkeit haben, klar, sie verleihen gerne, sie verschenken auch gerne Geld. Ich meine, vielleicht hast du auch schon mal irgendjemand Geld geliehen und hast es bis heute nicht zurückbekommen, aber du bist daran nicht zerbrochen.
Du verschenkst gerne, du gibst gerne Geld, du bist gerne großzügig, vor allen Dingen dann, wenn du anderen Menschen damit eine Freude bereiten kannst.

Und diesen Antreiber habe ich, der Thomas, in wirklich höchster Ausprägung. Und bis zum Herbst 2013, als ich die Personal Life driver kennengelernt habe, da war mir das nicht wirklich bewusst. Ich habe eben schon gesagt, wir haben ein Haus gebaut. Das ist jetzt schon viele Jahre her. 1999 im Oktober. Ich glaube, es war der 26. Oktober. Ist die Lieferung aus Finnland gekommen mit einem finnischen Blockhaus. Die ich damals auch noch verkauft habe und ich dachte: „Hey, geil, wenn ich jetzt selber in so einem Haus lebe, dann kann ich davon noch viel, viel mehr verkaufen als bisher!“ Hat nicht funktioniert. Ich habe mich nie wirklich wohlgefühlt in diesem Haus. Als wir dann tatsächlich im Jahr, im Sommer 2014 nach Hamburg gezogen sind, was in meinem Plan war, der Plan war, dass wir 2015 spätestens nach Hamburg ziehen, dann hätte Lotta die Grundschule hinter sich gehabt, die vierte Klasse, ohnehin ein Schulwechsel wir haben es ein Jahr früher gemacht, und dort war ich total glücklich. Ich bin aus diesem Ort rausgefahren, diesem kleinen Ort, diesem kleinen Dorf, wo wir gelebt haben, und ich war der glücklichste Mensch ever! Ich war das Haus los, verkauft an jemanden, der es wirklich geliebt hat. Und Konsum, ja, ich liebe schöne Möbel. Ich liebe Möbel von BoConcept. BoConcept. Es gibt in den Großstädten verschiedene Shops oder Stores, und die haben skandinavische Möbel. Kommt aus Dänemark. Gut, die werden sicherlich nicht alle in Dänemark gebaut, aber das Design ist nordisch und skandinavisch, und das liebe ich. Und wir haben uns diese Möbel gegönnt in den letzten Jahren. Jedes Mal ein Erlebnis, wenn wir schon in so ein Geschäft hineingehen, wenn wir dann in Hamburg am Fischmarkt mit unserem Verkäufer – so nennen wir ihn – reden können. All das ist wunderbar. Das ist Konsum, das gehört dazu. Ich habe mir Ende 2000 und… – das muss ich überlegen, ich vergesse das ja, ich glaube – Ende 2016, genau, Ende 2016 habe ich mir eine Harley-Davidson gegönnt. Das ist Konsum, das ist Luxus. Und ich habe die nicht, um damit immer von A nach B zu fahren oder Kunden zu besuchen oder sowas. Nee. Ich habe die aus dem Grund, dass ich mir immer eine gewünscht habe. Schon als junger Mann wollte ich eine haben, da hatte ich kein Geld. Und jetzt habe ich sie. Und es ist für mich ein Bonus, ein Bonus zum Leben. Und ich mache damit nur Café-Racing. Also, wenn in Hamburg die Sonne scheint, dann fahre ich, wenn die Straßen naß sind, fahre ich mit dem Ding gar nicht. Ich habe nämlich keine Lust, hinterher immer den ganzen Dreck wieder runterzuputzen. Schöne Bilder an den Wänden, auch das liebe ich. Wir haben ein paar Bilder, ein paar ausgewählte, und die haben alle einen relativ hohen Preis. Das war für mich in Ordnung. Ja, ich habe mir mal ein Stück Holz gekauft, ein Stück Holz. Es war das teuerste Stück Holz, das ich je gekauft hab. Das ist so ein kleiner, so ein Beistelltisch. In so einem Designerladen habe ich den gesehen und war sofort verliebt in dieses Stück Holz. Das kommt aus dem Hamburger Hafen. Habe ich gesehen, und „Maria! Das muss ich haben! Das muss ich haben!“ „Was willst denn damit?“ „Das gehört da oben hin! Kann ich mal irgendwie meinen Kaffee draufstellen.“ Und Maria glücklicherweise kennt mich schon viele Jahre, die macht das alles mit. Allerdings, Großzügigkeit, wo ich nicht wusste, dass ich so ticke, also bis zum Jahr 2013. Ich habe ja 2008 angefangen, nebenberuflich als Trainer, als Coach zu arbeiten. Und am 1. Juli 2009, seitdem mache ich das hauptberuflich. Und ich wusste nicht, dass ich diese Großzügigkeit wirklich so ausgeprägt in mir trage. Das heißt, ich habe in den ersten fünf Jahren, von 2008 bis 2013, habe ich tatsächlich zusammengerechnet ungefähr 100 000 € nicht bekommen von allen möglichen Kunden. Warum nicht? Ich war zu großzügig und wusste nicht, dass ich’s bin. Das heißt, die Kunden haben mir immer erzählt: „Thomas…“ – bei Etappenzahlungen, also nicht, wenn man vorab bezahlt, dann ist bezahlt, aber bei Etappenzahlung, die ich auch angeboten habe – „… diesen Monat ist die Waschmaschine kaputtgegangen, tut mir leid. Und nächsten Monat zahl ich das Doppelte.“ Das haben sie dann aber auch nicht gemacht, und ich habe immer gesagt: „Ja, ist okay, dann noch ein Monat später.“ Und dann kam das Geld nie. Also in fünf Jahren 100 000, macht im Jahr im Schnitt 20.000, und das ist eine ganze, ganze, ganze Menge Geld. Und dann wusste ich: „Ach, ich bin großzügig und habe noch gefragt den Thorsten, der das entwickelt hat, die PLD-s. „Darf ich jetzt nicht mehr großzügig sein?“ Doch Thomas. Du darfst großzügig sein, es ist sogar wichtig, dass du großzügig bist. Wichtig ist jetzt, dass du dein Verhalten veränderst.

Also, Frage auch an dich: Musst du, falls es dir eh nicht geht, jetzt arm wie eine Kirchenmaus bleiben? Nein. Du kannst, genauso, wie ich das gekonnt habe, dein Verhalten ändern und damit auch reicher werden und trotzdem deine Großzügigkeit ausleben.

Wichtig ist, dass du dich am Monatsanfang immer zuerst selber bezahlst. Das ist wichtig, dass du dir einen Heuhaufen anlegst. So, wie ich immer sage, einen Heuhaufen, wo das Geld reinkommt, das eben wiederum Geld erwirtschaftet. Das ist wichtig. Dann kannst Du reicher werden. Und dann heißt es natürlich, kontinuierlich dabeibleiben. Und du kannst in den kleinen Dingen großzügig sein. Du kannst Trinkgeld geben, wenn du dir irgendwo einen Kaffee holst. Dann kannst du Trinkgeld geben, kannst du von 1,80 auf 2 € aufrunden, oder von 3,80 auf 4 €. Das sind 20 Cent, aber der Großzügigkeit, deine intrinsischen Großzügigkeit ist es egal, ob es 20 Cent sind oder 2 € oder 20 €. Das funktioniert sofort. Du kannst – jetzt hatten wir ja gerade ein bisschen Schnee gehabt überall – du kannst schneeschaufelnden Kindern, denen kannst du auch ein Taschengeld geben. Also, wir haben das auch gehabt hier am Strandweg, dass bei uns alles voll war. Dann kam der Winterdienst nicht, und nebenan wohnen vier Jungs, also mit ihren Eltern, die wohnen auch noch zu Hause, aber vier Jungs, und die sind immer in Bewegung, sie müssen was tun. Und dann hat die Maria gesagt: „Hey, habt ihr nicht Bock, bei uns auch Schnee zu schaufeln?“ Und zack, sofort ist der eine losgeprescht und hat die ganze Straße freigemacht. Also, den Fußweg frei gemacht hat an der Straße. Dann ist Maria hingegangen, hat hinterher jedem, – weil sie waren alle zugange, der größte ist vorgeprescht, alle anderen hinterher – und dann hat Maria jedem von ihnen tatsächlich Geld gegeben. Witzigerweise war das ja vorher abgesprochen. Nein, witzig ist es nicht unbedingt, aber es war vorher abgesprochen: Wollt ihr das machen? Ihr kriegt einen Auftrag, und da gibt’s was dafür. Und dann hat’s irgendwie paar Tage später wieder geschneit, und dann hörte ich draußen einen Jungen wie der wieder Schnee geschoben hat. Und dann sagte sein Vater, der rief dann: „Ey, was machst du da?“ „Ja, ich schaufel Schnee.“ „Ja warum?“ „Ich will Geld verdienen!“ Er sagte, das musst du dann aber vorher absprechen mit Thomas und Maria, sonst funktioniert das nicht.“ Also, du kannst in kleinen Dingen großzügig sein.

Du kannst Jungs oder Mädels auch Rasenmähen lassen, wenn du sagst: „Selber hab ich kein Bock drauf. Ich arbeite lieber und verdiene mehr Geld. Und ich lasse Rasenmähen und zahle den Nachbarkindern was dafür.“

Noch mehr Infos zu diesem ganzen Thema, wie kannst Du reicher werden, obwohl du Großzügigkeit in dir hast? Oder selbst wenn du Werterhalt hast, kannst du auch reicher werden. Mehr Infos dazu findest du z.B. in meinem Buch: „Die REICH METHODE …warum KALTDUSCHER glücklicher & erfolgREICHer sind.“ Und in den Shownotes von diesem Podcast findest du ein Link zu dem Buch. Da findest du auch weitere Infos, Rezension und du findest auch Kapitel, die du probelesen oder probehören kannst.

Mein reicher Impuls also für dich: werde reicher, denn es verschafft dir fürs Leben mehr Freiräume. Ganz wichtig.

Viel Spaß dabei!

Das war, ist und bleibt Thomas Reich.

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