#815 – PROaktiv und seine Bedeutung

Proaktiv Bedeutung. Von Proaktiven und Reaktiven Menschen.
Bild von Gino Crescoli auf Pixabay

Proaktiv und seine Bedeutung. Und kennst Du den Unterschied von proaktiven und reaktiven Menschen?
Hast Du Dir schon mal ein paar Gedanken dazu gemacht, was Dein EINFLUSSbeREICH und Dein InteressenbeREICH ist. Das zu verstehen und zu verinnerlichen ist ganz wichtig.

Höre also gerne rein, in die heutige Folge.

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Transkript

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REAktive und PROaktive Menschen

Moin aus Hamburg! Hier ist der Thomas!

Ich habe dir ja am Montag, am Ende des Podcast verraten, dass ich heute über reaktive und proaktive Menschen spreche.
Also REaktive und PROaktive Menschen!

Das ist auch die Überschrift von diesem heutigen Podcast, und wir können ganz einfach sagen, Pro-Aktivität ist, einen wirklich erfüllenden Weg zu gehen.

Unser Verhalten leitet sich immer von sogenannten Reizmustern ab oder von Konditionierung, die wir haben.

Egal, ob wir das nun erlernt haben oder ob wir diese Konditionierung vererbt haben, bewusst oder unbewusst, und auf all diese Dinge leiten wir natürlich unsere Entscheidungen ab.

  • Also, was sind jetzt REaktive Menschen?

Und ich will nicht sagen, dass das schlechte Menschen sind! Nein, also bitte nein. Es geht nur darum, wie verhalten sie sich!

REaktive Menschen sind Menschen, die von ihren Gefühlen, von den Umständen und/oder von den Bedingungen und der Umwelt getrieben werden, also so nach dem Motto:Wenn das Wetter gut ist, wenn die Sonne scheint, dann fühle ich mich auch gut! Heute scheint die Sonne! Heute fühle ich mich gut!“
Nur wenn das Wetter aber schlecht ist, fühlen sie sich auch schlecht. Das beeinflusst dann sofort ihre Haltung und eben auch ihr Wohlbefinden.

Jetzt kann man sich überlegen: In Hamburg ist immer so viel Shitwetter, also, da müssen ja nur Leute leben mit schlechter Laune oder REaktive Menschen. Das ist nicht der Fall. Aber das ist so die Beschreibung für die reaktiven Menschen.

  • Und die PROaktiven Menschen, die haben im Grunde genommen ihr eigenes Wetter in sich, die tragen das in sich.

Also, noch mal:

Die REaktiven Menschen werden eben durch die soziale Umgebung, also durch das soziale Wetter auch beeinflusst.

Das sind die REaktive Menschen. Wer ist gerade Präsident, und wer ist an der Macht in Deutschland, oder sogar die Merkel, alles Kacke, usw… Es ist schon ein bisschen schwieriger so zu leben, glaube ich jedenfalls. Also, ich kenne einige, die so drauf sind. Aber ich verbringe nicht allzu viel Zeit mit ihnen, denn die REaktiven Menschen werden durch Gefühle, eben durch die Umstände, und durch Bedingung von ihrer Umgebung geleitet. Wenn das Wetter sich ändert, ändert sich bei denen auch die Stimmung.

Und die PROaktiven Menschen, die werden eben durch ihre eigenen Werte geleitet!

Die PROaktiven Menschen, wenn die ihre PLD-s kennen, ihren Personal Life Driver, dann kennen sie eben ihre intrinsische Motivation, und dann wissen sie:

Wenn ich die kenne, und wenn ich meine intrinsische Motivation bediene, dann geht’s mir gut! Dann scheint mir im Grunde die Sonne aus dem Hintern! Dann trage ich das Wetter in mir!“

Diese Menschen leben einfach zufriedener! Diese Menschen leben zufriedener. Ist ganz simpel.

Ich möchte dir heute paar kleine Dinge mit auf den Weg geben, noch mal zur reaktiven Sprache, über das REaktive und PROaktive Denken, also wie du über dich denkst und wie du redest.

Nehmen wir mal das REaktive.
„Es gibt nichts, was ich ändern könnte!“ Das ist REaktive Sprache, und auch REaktives Denken. Es gibt nichts, was ich ändern könnte, was soll ich schon machen?!“ oder „Ich armer Wicht!“ Habe ich früher auch gehabt! Ganz früh, also in meiner Sägewerkszeit.

Die PROaktive Sprache, die PROaktiven Gedanken sind eher: „Hey, lass mich doch mal schauen, welche Alternativen ich habe!“ Das klingt schon ganz anders!

  • REaktiv: Es gibt nichts, was ich ändern könnte!
  • PROaktiv: Lass noch mal schauen, welche Alternativen ich habe!

Und dann gilt es natürlich auch, diese Alternativen zu nutzen. Weil, manche Menschen kriegen so viel Chancen vor die Füße geworfen, und nutzen sie trotzdem nicht. Aber das ist ein anderes Thema.

  • So REaktive Sprache, REaktive Gedanken: „So bin ich einfach!“ dass man sich damit abfindet, wie man ist, oder wie man glaubt zu sein.
  • Der PROaktive, der sagt sich: „Hey, ich kann ja auch eine andere Herangehensweise wählen!“
    Das wäre so wie beim Fußballer, der sagt: „Ich treffe einfach nicht! Ich treff einfach nicht! Ich kann es einfach nicht!“ Und der PROaktive: „Ich schieß einfach mal! Ich trete einfach mal anders gegen den Ball, von einer anderen Position!“ Und schon kriegt er ein anderes Ergebnis!

Oder,

  • REaktive Gedanken, REaktive Sprache: „Das macht mich so wütend!!! Das macht mich so wütend, verdammte Scheiße, noch mal!“ Reaktiv!
  • PROaktiv! Gedanken und Gefühle: „Ich kontrolliere meine Gefühle. Ich habe meine Gefühle im Griff.“Ganz andere Nummer.

Oder auch wieder

  • REaktive Gedanken, REaktive Sprache: „Das werden sie mir sowieso nicht erlauben…“ Also die Eltern nicht, oder der Chef nicht, oder die Kollegen nicht, oder der Partner nicht. „Das werden die mir sowieso nicht erlauben.“
  • PROaktive: „Ich werde denen eine richtig tolle Präsentation vorlegen, damit wir die anderen auch überzeugen, sie sich begeistern.“

Also, das ist mal so für dich heute am Mittwoch. Ich will das nicht zu lang werden lassen.

Aber eins noch zu den Reaktiven, das ist auch häufig dieses Thema:
Ich bin ja nicht verantwortlich, ich kann meine Antwort nicht frei wählen.“
Das ist auch so reaktiv, und deswegen ist die REaktive Sprache, die REaktiven Gedanken einfachen ein echt ernsthaftes Problem, denn, sie werden eben ganz, ganz häufig zu der sogenannten selbsterfüllenden Prophezeiung.

Wenn ich immer denke, „Klappt sowieso nicht! Klappt sowieso nicht! Klappt sowieso nicht! Klappt sowieso nicht!“ dann klappt es nicht.

Und dann glauben die Menschen dran, anstatt sich zu sagen: „Hey, es wird mir gelingen! Es wird mir gelingen! Es wird mir gelingen!“ Dann wirds ja auch gelingen.
Da glauben die nicht dran. Sie sind so fest in ihren Prozessen… Sie brauchen einen richtigen Anstoß von außen, manchmal einen Hammer oder so, wo man was tun kann.

Ich will dir noch ein paar REICH Impulse geben zum Thema: Wo ist der PROaktive unterwegs!

Also, wenn du möglicherweise, eventuell, – ich machs extra weichgespült – bisher auch so eher in der REaktiven Welt unterwegs warst, in der REaktiven Sprache, in den REaktiven Gedanken, dann kannst du das ja verändern, wenn du das willst! Du kannst PROaktiv werden!

Das ist im Grunde ganz simpel: Es gibt den sogenannten Einflussbereich.

  • Da brauchst du bloß einen Kreis auf einem Blatt Papier zu machen, egal, wie groß der ist. Zeichne einen Kreis, und dann schreibst du rein :Einflussbereich. Und meinetwegen malst du es dir mit einer schönen Farbe aus. Und dann weißt du, das ist mein Einflussbereich.
  • Und um diesen Kreis, den du da gemalt hast, da machst du einen größeren Kreis drumherum. Und den machst du meinetwegen grau. Und das ist der sogenannte Interessensbereich.

Also den Einflussbereich und den Interessensbereich.
Und der Interessenbereich, der ist oftmals bei vielen Menschen viel größer als der Einflussbereich.
Ich interessiere mich auch für dies, ich interessiere mich noch für das…“
und so weiter, und so fort.
Und wie wir uns eben in diesen beiden Bereichen bewegen, und ob wir uns darin wohlfühlen oder eben auch nicht, das hat mit dir, es hat natürlich auch mit deinen intrinsischen Motivatoren zu tun.

Der PROaktive Mensch, der konzentriert sich IMMER auf alles das, was im Einflussbereich liegt.
  • Also, das was im Einflussbereich liegt, darauf konzentriert er sich, darauf fokussiert er sich.
  • Das, was im Interessensbereich liegt, darauf fokussiert er sich eben nicht. Ganz einfach.

Das machen eher so die Reaktiven. Die sind nicht in ihrem Einflussbereich, die sind im Interessenbereich!

Die haben an allen möglichen Dingen Interesse, können aber gar nichts daran ändern. Es liegt ja nicht ihr Einflussbereich. Und dann wird die Laune natürlich auch immer schlechter.

Also, mein reicher Impuls heute am Mittwoch für dich:
Konzentriere dich, fokussiere dich auf deinen Einflussbereich, wo du genau weißt, da habe ich Einfluss, da kann ich etwas tun!

Ganz simples Beispiel:Wenn du mit deiner Kondition, oder mit deiner Figur, mit deinem Gewicht nicht zufrieden bist, dann ist das dein Einflussbereich! DU bist ja SELBER dafür verantwortlich, was du oben reinsteckst, und ob du unten deine Füßchen bewegst! Da ist nicht dein Arzt oder der Apotheke oder der Tankwart irgendwie schuld. Nee! Dein Interessensbereich ist meintwegen das Süßigkeitenregal! Die Kekse, die Schokolade, und, und, und, und, und… Das kann der Interessenbereich sein. Also konzentriere dich wirklich auf deinen Einflussbereich.

Interessensbereich ist okay, aber steckt da nicht allzu viel Zeit und Energie rein! Bringt dich nicht weiter.

Punkt für heute am Mittwoch.

Und am Freitag werde ich dir verraten, was hat Thomas Reich, also ich selber, mit – ich hoffe, ich spreche Namen richtig aus – mit Oprah Winfrey gemeinsam. Oprah Winfrey, kennst wahrscheinlich. Sie ist so eine Talkmasterin aus Amerika, die eben auch reden kann, was das Zeug hält, wie so ein Wasserfall.
Und ich werde dir am Freitag verraten, was ich mit Oprah Winfrey gemeinsam habe, und umgekehrt, was Oprah Winfrey tatsächlich mit mir, Thomas Reich, gemeinsam hat. Also, lass dich überraschen! Bis dahin! Schöner Mittwoch!

Das war, ist und bleibt Thomas REICH.

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