#813 – Stressfaktoren. Welche sind Deine?

Stressfaktoren. Welche sind Deine?
Bild von Steve Buissinne auf Pixabay

Stressfaktoren. Welche sind Deine? Stress mag sich mit ähnlichen Symptomen äußern. Die Situationen in denen Stress auftritt sind jedoch bei jedem Betroffenen individuell.

Was stresst Dich?
Musst Du oft oder manchmal vor anderen reden?
Ordnest Du Dich unter, willst aber lieber führen?
Fühlst Du Dich durch Ellbogenmentalität unter Druck?
Wird von Dir ständig und von allen möglichen Seiten Aufmerksamkeit verlangt?
Bleibt so viel liegen obwohl Du machst und machst?
Bist Du finanziell immer am Limit?
Versuchst Du alles perfekt zu machen?

Ich weiß nicht was Dir Dein freundlicher Nachbar empfiehlt oder Dein Arzt oder Apotheker.
Mein Impuls für Dich in dieser Folge.

>> Podcast abonnieren <<

Mehr Impulse zum Thema…

Transkript

Transkript

Was sind deine persönlichen Stressfaktoren?

Moin aus Hamburg, hier ist der Thomas!

Heute am Freitag, den 22 Januar, habe ich einen kleinen Impuls für dich.

Nächste Woche Freitag habe ich Geburtstag. Ja, tatsächlich, ich feier den nicht groß, und es ist auch nicht das Thema vom heutigen Podcast.

Thema von heute: deine persönlichen Stressfaktoren!

Also die Überschrift heißt ganz genau: Was sind deine persönliche Stressfaktoren? Und Stress mag sich ja mit ähnlichen Symptomen äußern.

Die Situationen allerdings, in denen Stress auftritt, sind jedoch bei jedem Betroffenen individuell. Das habe ich schön gesagt oder? Also, Stress mag sich im nachhinein mit ähnlichen Symptomen äußern, die Situationen, in denen Stress auftritt, die sind jedoch bei jedem Betroffenen individuell, man könnte auch sagen: anders.

Also, stell du dir mal die Frage, da kommen wir im Grunde schon so zu dem reichen Impuls. Stell dir mal die Frage: Was stresst dich? Oder wenn du dich selber fragst: Was stresst mich?

Also, ich habe so ein Beispiel für dich. Oder mehrere:

  • Musst du oft oder manchmal vor anderen Menschen reden und stresst dich das? Also wenn es dich stresst, kann ich dir so sagen, hat das natürlich etwas auch mit deiner intrinsischen Motivation zu tun, und es hat vielleicht doch etwas mit deiner Vergangenheit zu tun.

Früher in der Schule, – ich war in der Schule so in den 70er Jahren… Im Matheunterricht kam der Mathelehrer oder die Mathelehrerin in die Klasse, und dann mussten alle aufstehen: Guten Tag, Frau Lehrerin! Oder: Guten Tag, Herr Lehrer! Und dann wurde das kleine Einmaleins abgefragt, und wenn es richtig war, konntest du dich setzen. Und Irgendeiner, meistens der gleiche, blieb immer übrig. Und da wurde dann gesagt: Ach, es ist wieder der Bernhard, oder der Christian, oder der Stefan… Und dann hat der Lehrer oder Lehrerin gesagt: „Komm, ich geb dir eine ganz leichte Aufgabe: 2 + 4. Ok, setz dich endlich.“ Und alle anderen haben einen natürlich blöd angeguckt.

Also, das kann auch eine Ursache sein für eine Blockade, das es einen stresst, vor anderen Menschen zu reden.

Grundsätzlich ist ja die Angst, vor anderen Menschen zu reden, sowieso eine der größten Ängste der Menschen.
  • Anderes: Was stresst dich? Machst du immer die gleichen scheinbar sinnlosen Tätigkeiten? Also sagt dir vielleicht sogar noch jemand, dass du immer die und die Tätigkeiten machen sollst, und du empfindest sie als sinnlos. Dann ist die Wahrscheinlichkeit zumindest da, dass du ein zweckorientierter Mensch bist, dass du lieber Tätigkeiten machst, die einen Zweck haben, die einem Zweck dienen, und nicht prinzipientreu einfach irgendwelche sinnlosen, also für dich sinnlos empfundenden Tätigkeiten ausübst.
  • Es kann allerdings auch sein, dass du dich lieber unterordnest und von anderen geführt werden willst. Ist das aber nicht der Fall, und du sollst selber führen, vielleicht musst du es sogar, ist es natürlich klar, dass dich das stresst.

Also, wenn du den Antreiber hast: Dienstleistung, dann wäre es okay, dann kannst du dich unterordnen, dann fragst du: Was kann ich für andere tun?

  • Wenn du aber die intrinsische Motivation der Führung hast, dann hast du kein Bock, dich unterzuordnen. Und dann Stress!
  • Kann auch sein, dass du dich mit deiner Arbeit nicht identifizieren kannst, dass du eben einen Job machst, wo deine Eltern immer gesagt haben: „Ech, Junge oder Mädchen, lerne was Vernünftiges. Geh auf die Bank, oder geh zur Stadt, also werde Beamter oder Beamtin.“
  • Kann auch sein, dass du dich in der Ellbogenmentalität unter Druck fühlst. Alle kämpfen irgendwie gegeneinander, und du hast allerdings auf Kampf gar keine Lust.
  • Das kann allerdings auch sein, dass von dir ständig und von allen möglichen Seiten immer Aufmerksamkeit verlangt wird. Dann könntest du im Grunde… Du weißt schon: kotzen!
  • Und manchmal ist es auch so, dass du finanziell immer wieder ans Limit gerätst, also immer im Dispo unterwegs, und es nervt dich irgendwie total. Das geht natürlich auch nur, wenn du dein Verhalten änderst.

Also, die Liste kann natürlich noch ewig so weitergehen, alle möglichen Dinge, denn du versuchst mal, alles perfekt zu machen.

Fakt ist: Wenn du dich bei einigen Punkten, die ich gerade gesagt habe, schon wiedergefunden hast, dann ist es nicht normal, das immer aushalten zu müssen. Das wird dich dahin treiben, was ich dir die Woche schon erzählt habe:

In den möglichen Burnout, in die mögliche Depression.

Habe ich dir am Mittwoch auch schon im Podcast verraten. Also heute dann am Freitag mein reicher Impuls an dich:

Erinnere dich an die Momente, in denen dir eine Aufgabe, eine Herausforderung einfach nur ganz leicht von der Hand ging, und dir diese Aufgabe, diese Herausforderung sogar Energie gegeben hat statt dir Energie abzusaugen.

Diese Situation, wo du es kaum abwarten konntest, das endlich zu tun, du dich vielleicht sogar wie so ein kleines Kind richtig drauf gefreut hast!

Also vereinfacht gesagt: Wo es einfach wie am Schnürchen gelaufen ist.

Wenn du dich an diese Situation erinnerst, dann weißt du, da warst du im berühmten Flow!

Nicht überfordert und nicht unterfordert: das ist der Flow-Zustand.

Ganz vereinfacht gesprochen: keine Unterforderung und keine Überforderung. Also wie auch beim Fußball angucken, gibt’s immer Fußballer, die unterfordert sind, die kriegen den Ball nicht, bei Überforderung spielen sie manchmal ein bisschen schneller. Aber Unterforderung bringt uns auch nicht in den Flow.

So, und in diesen Momenten, wo du dich so gefühlt hast, wo es wie am Schnürchen lief, ja, da hast du aller Wahrscheinlichkeit nach mit deiner intrinsischen Motivation gehandelt.

Also selbst wenn du sie, – sagen wir mal – sie nicht genau kennst. Du kannst deine intrinsische Motivation nicht genau zuordnen, da du mit mir vielleicht noch nicht gesprochen hast. Also, du weißt nicht genau, welcher innere Antreiber ist es denn wirklich? Doch trotzdem fühlt es sich gut an – das weißt du schon.

Und jetzt stelle dir mal vor, du würdest deine inneren Antreiber alle ganz genau kennen! Weißt du, was dann ist? Dann hast du es in der Hand: Dein Leben, deine persönliche Bestform! Wirklich!

Und ich schließe heute mal etwas anders ab.

Die reich Methode: Stressfrei leben nach deiner intrinsischen Motivation!

Hab ein schönes Wochenende bis Montag.

Du willst noch mehr Impulse?

Podcaster Thomas Reich
Stressfrei leben

#492 – Zieh doch nicht so

Wir Menschen haben zu vielen Dingen eine Beziehung. Manche fühlen sich gut an, manche weniger gut bis schlecht. Warum ist das so? Darüber verrate ich

Weiterlesen »