#812 – Ständig überfordert und belastet?

Ständig überfordert und belastet?
Bild von Ulrike Mai auf Pixabay

Ständig überfordert und belastet. Hast Du auch öfter Angst, dass Du ohne Deine Leistung nicht genug bist.

In vielen Fällen kommt das noch aus Deiner Kindheit. Du wurdest von Deinen Eltern belohnt, für gute oder besondere Leistungen. Dann gab es Liebe. Ohne diese Leistung gab es LIEBESentzug.

Ein Witz? Nein, sicher nicht.
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#812 – Ständig überfordert und belastet?

Transkript

Ständig überfordert und belastet?

Moin aus Hamburg, hier ist der Thomas!

Heute am Mittwoch ist die Überschrift: ständig überfordert und belastet.

Ich wünsche dir, dass du auf jeden Fall reagiert hast auf das, was wir am Montag hatten im Podcast: Das Thema mit den falschen Erwartungen, und ich wünsche dir natürlich, dass du hier und da schon mal die eine oder andere Erwartung abgefragt hast.

Heute allerdings, am Mittwoch, geht es um das Thema:

Ständig überfordert und belastet zu sein.

Hast du auch öfters Angst, dass du ohne deine Leistung nicht genug bist. Ich wiederhole nochmal: Hast du auch öfters Angst, dass du ohne deine Leistung nicht genug bist? Also nur Du als Mensch, so zack: Hey, ich bin da! Und ich bin gut, und alles ist gut.“

In vielen Fällen kommt eben genau diese Angst, noch aus der Kindheit, aus deiner Kindheit.

Du wurdest von deinen Eltern belohnt. Wir alle als Kinder wurden von unseren Eltern belohnt – oder viele zumindest – für gute, oder besondere Leistung. Dann gab es Liebe, dann gab es Schokopudding, Apfelkuchen, Vanilleeis, Schokoeis, Erdbeereis, heiße Schokolade und das ganze Zeug, und sicherlich wurden wir auch mal in den Arm genommen.

Doch ohne diese Leistung: gute Noten in der Schule, Fleiß, ist aufgeräumtes Zimmer, geputztes Fahrrad, da gab es Liebesentzug, keine Liebe, keinen Schokopudding, keine heiße Schokolade, kein Vanilleeis, Erdbeereis, et cetera. Und schon gar keine körperliche Zuneigung.

Ist das ein Witz? Nein, es ist kein Witz. Erinnere dich! Frag andere. Und weißt du, selbst ich höre das immer wieder in meinen Coachings von Menschen, die bereits 50plus sind. Also, die sind schon über 50 und können sich immer noch daran erinnern, und haben damit auch immer noch irgendein Problem, denn wir Menschen brauchen eine gewisse Zuneigung von anderen Menschen. Das ist natürlich ein bisschen unterschiedlich je nach intrinsische Motivation, bei dem einen mehr, bei dem anderen weniger. Also der eine braucht mehr Zuneigung, der andere weniger Zuneigung.

Doch der Mensch ist und bleibt natürlich ein soziales Wesen.

Wir sind ja keine seelenlosen Maschinen, wobei einer Harley oder einem alten Segelboot aus Holz oder Häusern, ja auch manches Mal eine Seele zugesprochen wird. Und ich hatte das auch schon mal mit meiner Harley, da ist sie irgendwann nie angesprungen. Dann dachte ich, das Schätzchen ist ein bisschen zu heiß – es war im Sommer – und habe ein bisschen die Hand aufgelegt, ohne Witze! Sowie ich die Hand aufgelegt hatte, hab ich so ein paar schöne Sprüche abgelassen und dann lief sie wieder. Also hat wahrscheinlich zumindest meine Harley so etwas wie eine kleine Seele.

Machen wir weiter: also, da ist diese geforderte Leistung, mit den Erwartungen: „Ich muss Leistung erbringen, ich muss Leistungen erbringen, ich muss Leistungen erbringen… denn wir bleiben ja auch immer Kind.

Also wir bleiben ja immer Kind! Egal wie alt wir sind.

Du bist 15: „Ja gut, ich bin ein Kind, ich bin auch langsam Teenie…“ Dann bist du 20 30, 40, 50, trotzdem bist du Kind! Auch wenn deine Mutter dann schon 70 oder 80 ist, du bleibst immer Kind, wir bleiben immer Kind.

  • Ja also, und wenn wir eben diese Leistung nicht erbringen, wenn du die Leistung hier nicht erbringen kannst, dann hast du sie im Nacken: nicht die Leistung, sondern die Angst: Angst, dass du es nicht schaffst. Angst, dass du es nicht schaffst, dass du versagst, kläglich. Die Angst, dass du wieder mal auch die Erwartungen nicht erfüllst, die Erwartungen deiner Leistung. Ich habe dir dazu am Montag einiges erzählt und den Impuls gegeben, wie du das ändern kannst.
  • Und du hast natürlich dennoch Angst vor Vorwürfen, du hast Angst, abgelehnt oder kritisiert zu werden. Du hast Angst, dass du vielleicht auch keine gute Mutter oder kein guter Vater bist. Du hast Angst, dass du kein guter Ehemann oder keine gute Ehefrau bist. Oder du hast Angst, dass du kein guter Mitarbeiter oder keine gute Mitarbeiterin bist.
Ich meine, es ist ja nicht allzu selten, dass die Bewältigung des Alltages ein täglicher Kampf ist!

Und dieser tägliche Kampf führt natürlich zwangsläufig zur Erschöpfung bis hin zum Burnout, oder zur Depression.

Doch bis es dazu kommt, befinden sich die Betroffenen, also wir Menschen, jahrelang in einer scheinbar ausweglosen Situation.

Wir denken, das muss doch alles so sein . Das Hamsterrad, und das war doch immer schon so, und ich darf mich darüber nicht beklagen, es geht doch anderen noch viel schlechter als mir.

Also, ich meine, willst du dir wirklich eingestehen, willst du dir wirklich eingestehen, dass du den Belastungen des Alltages und der Zeit nicht mehr standhältst. Willst du dir eingestehen, dass du nicht mehr leistungsfähig bist? Vielleicht bist du auch 50plus und merkst irgendwie, ein bisschen ruhiger könnte ich schon mal werden, aber das kann ich ja nicht sagen! Das darf ich mir nicht eingestehen! Oh Gott! Würdest du nicht lieber den negativen Stress als positive Herausforderung empfinden?

Du kennst die Antwort doch am besten. Alle Antworten drauf.

Vielleicht bist du ja auch davon überzeugt, dass du nur lange genug durchhalten musst.

Nur durchhalten, durchhalten, durchhalten! Dann wird sich alles von ganz alleine ändern.

Wann genau ist das? Ich kann es dir sagen: Nee! Das ändert sich nicht!

Also mein reicher Impuls an dich heute: Achte auf die Hilferufe deines Körpers.

In der Regel drehst du dich im Kreis, und es ändert sich eben gar nichts, auch wenn du merkst, es ist Scheiße.

Dein Körper dagegen, dein Körper, der sendet dir sehr wahrscheinlich schon sehr lange Signale. Manchmal stärkere, manchmal vielleicht nicht so starke. Also ständig psychischer Stress!

Psychische Stress führt eben früher oder später immer, wirklich immer zu körperlichen Symptomen.

Und der absolute Klassiker – es ist vielleicht auch der Hitparaden 1, unter den Störungen – sind Schlafstörung. Du kannst nicht pennen. Du kannst nicht einpennen, oder wenn du mal eingepennt bist, wachst du nach kurzer Zeit wieder auf, und deine Gedanken kreisen sich irgendwo in deinem Kopf herum, und du kommst einfach nicht zur Ruhe.

Ich kann dir eins sagen: das ist erst der Anfang! Das ist erst der Anfang. Wenn du dein Verhalten nicht veränderst, dann bleibt das nicht dabei. Also erstmal nur nicht Einpennen können ist nur die eine Sache.

Aber wenn du das nicht änderst, wird es nie dabei bleiben. Das kann ich dir sagen, obwohl ich kein Arzt bin. Und es gibt natürlich eine riesenlange Liste. Ich geb dir mal so ein paar Sachen mit auf dem Weg.

Folgende Beschwerden werden oft mit Stress in Verbindung gebracht:

  • Veränderung der Haut,
  • Hautausschlag,
  • Ohrenschmerzen,
  • oder der berühmte Tinnitus,
  • Magenschmerzen,
  • Durchfall,
  • Haarausfall,
  • Kopfschmerzen,
  • Migräne aber auch Übelkeit. Dir ist irgendwie immer schwindelig und immer ist einem zum Kotzen.
  • Oder Zittern und Muskelzucken, muss mal gucken.

Und dann geht’s weiter:

  • Depression,
  • Herzrasen,
  • Bluthochdruck,
  • Herzinfarkt,
  • Schlaganfall,
  • und dann: aus die Maus.

Also die Liste ist tatsächlich erschreckend lang.

Mein Impuls also noch mal: Horche ganz tief in dich hinein!

Und dann, fang an, das zu verändern, was dich am meisten nervt! Und was dich am meisten stresst!

Damit arbeite ich auch immer mit meinen Kunden.

In dem Sinne tust du dir wirklich mal was Gutes an!

Das war, ist und bleibt Thomas REICH.

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