#810 – Das Schulsystem verändern? Ist sie eine Vergleichswerkstatt?

Das Schulsystem sollte verändert werden, denn sie ist eine Vergleichswerkstatt.

Auf diesen Podcast hat mich eine Kundin aus dem Jahrescoaching ONLINE gebracht. Sie war letzte Woche in unserem wöchentlichen LIVE-Call dabei und hatte ein wunderbares Erlebnis.

Was das ist, verrate ich Dir in diesem Podcast.

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#810 – Das Schulsystem verändern? Ist sie eine Vergleichswerkstatt?

Transkript

Die Vergleichswerkstatt

Moin aus Hamburg! Hier ist der Thomas!

Am Mittwoch habe ich ja über Stress, Stillstand, und Frust gesprochen.
Und heute am Freitag habe ich etwas für dich, das eine Kundin von mir, die im Jahrescoaching online ist, die Vergleichswerkstatt genannt hat.

Die Vergleichswerkstatt.

Im Grunde genommen will ich dir mit dem heutigen Podcast auch sagen: Kümmere dich um dich selbst.

Also, ich sag mal so: eine kleine Verlängerung jetzt von den Podcast von vorgestern, vom Mittwoch 13. Januar.
Also, diese Kundin hat etwas erlebt in einem unserer wöchentlichen Life Calls, die bei mir beim Jahrescoaching online stattfinden. Jede Woche haben wir einen Life Call mit den Menschen, die im Jahrescoaching online sind, mit Menschen, die im Jahrescoaching Life sind, mit Menschen die im Jahrescoaching one-to-one, also im Einzelcoaching bei mir sind. Und es ist so wichtig, das in der Gruppe zu erleben, denn wir bekommen natürlich Impulse. Die Teilnehmer bekommen natürlich Impulse nicht nur von mir, dem Thomas, sondern eben auch von den anderen Teilnehmern, also von der Community. Und die Kundin, deren Name ich mal einfach weglasse an dieser Stelle, sie weiß, dass ich von ihr spreche, und sie freut sich auch darüber. Sie hat mir auch das Einverständnis gegeben, dass ich eben dieses wunderbare Wort: „die Vergleichswerkstatt“ benutzen darf für diesen Podcast.Und sie war in diesem Life Call in der letzten Woche zuerst ein bisschen angestrengt: „Irgendwie strengt mich das hier heute so an! Nur ich weiß auch nicht, was denn los ist…“

Wir haben also in der Woche, – das war der erste Life Call in 2021 – erst mal drüber geredet:

  • Wie war es bei euch in den letzten zwei, drei Wochen?
  • Was habt ihr gemacht?
  • Was habt ihr euch vorgenommen für das neue Jahr?

Sie haben ganz locker miteinander geplaudert, und die Teilnehmer haben berichtet.

Und Sascha, – der Liebe Sascha aus der Schweiz, der auch Partner Coach ist bei der REICH Methode – der hat etwas gesagt, was dann eben genau diese Kundin sehr bewegt hat.

Er hat gesagt, wenn er sich vergleicht mit anderen, wenn er sich vergleicht mit anderen Menschen, dann bremst ihn das.

Und dann hat sie gemerkt: „Oh, Shit! Das ist genau das, was ich immer tue! Ich vergleiche mich immer mit anderen, und das bremst mich natürlich aus!

Und sie hat dann gleichzeitig festgestellt: „Ah, ja, klar, das hat natürlich auch etwas mit meinen Personal Life Driver zu tun! Mit meiner intrinsischen Motivation zu tun! Warum, wenn ich mich vergleiche, mich das bremst.“

Also hat sie gemerkt:

„Okay, okay, okay, jetzt sollte mal das Ziel für mich sein, mich um mich selbst zu kümmern.“

Genau das, was ich dir am Anfang von diesem Podcast schon gesagt habe: Mich um mich selbst kümmern.

Und das, was sie erkannt hat in diesem Call, war das, dass die Unzufriedenheit, die sie selber spürt, mit ihrem Job zu tun hat. – Das weiß ich schon lange. Doch sie konnte bisher nicht so wirklich klare Worte dafür finden, und jetzt hat sie sie gefunden.

Sie hat gemerkt: „Die Schule ist eine Vergleichswerkstatt.“ Eine Vergleichswerkstatt. Wir könnten auch sagen, das ist eine Gleichmacher-Werkstatt. Also Schule, ist nichts anderes als Vergleichen: Wer hat die besseren Noten, Wer kommt schneller mit, und so weiter und, es sollen nach Möglichkeit alle Kinder – also die Schüler und Schülerinnen alle – gleichgemacht werden.

Sie werden alle nach dem gleichen Konzept belehrt, und trotzdem haben natürlich auch die Schüler und Schülerinnen komplett unterschiedliche intrinsische Motivatoren, so dass das System einfach nicht wirklich gut für alle funktioniert.

Das wissen wir.

Woher kommt dieses klassische Schulsystem? Kann gut sein, dass jetzt der ein oder andere Lehrer, wenn einer zuhört, mir richtig eine auf die Fresse hauen will, verbal. Dass das, was ich jetzt erzähle, der größte Bullshit ist, mag sein, da kann ich mit leben. Aber das klassische Schulsystem, in dem ich natürlich auch gewesen bin, obwohl das schon viele Jahre her ist. 1965 geboren, bin ich tatsächlich erst 1972 mit siebeneinhalb Jahren in die Schule gekommen. Und warum ich nicht mit sechseinhalb Jahren schon die Schule gekommen bin, ist ein anderes Thema, das lassen wir mal jetzt weg.

Doch das klassische Schulsystem ist eben so aufgebaut, dass Menschen im Grunde genommen, – ich will nicht sagen: gezüchtet werden – aber Menschen so geformt werden und so gleich gemacht werden, dass sie wunderbar in Fabriken arbeiten können. Denn als das Fließband erfunden worden ist, hat sich natürlich die ganze Industrie verändert. Ein klassisches Beispiel ist die Automobilbranche, da von nun an Autos am Fließband hergestellt wurden! Und was brauchst du am Fließband? Du brauchst dort viele, viele Arbeiter!

Also früher deutlich mehr als heute, okay.

Und deswegen wurden eben Menschen ausgebildet, die genau das tun. Möglichst immer das gleiche machen, Befehl und Gehorsam.

Und vielleicht geht’s dir auch so, und du hast so richtig die Schnauze voll davon.

Also, mein reicher Impuls für dich, für deine Klarheit:

Höre auf, dich zu vergleichen! Kümmere dich um dich selber!

Vergleichen macht dich in der Regel immer nur klein!

Wir vergleichen uns oft nach oben, indem wir gucken wem geht’s besser als mir, wer ist irgendwie höher auf der Karriereleiter, oder wer ist höher im Einkommen, oder, oder, oder. Wir vergleichen viel diese ganzen materiellen Dinge. Und es geht meistens schief, da es immer irgendjemand gibt, der bezogen auf Geld z.B. mehr hat als wir selber.

Selbst ein deutscher Milliardär, der vier oder fünf Milliarden besitzt, ist im Vergleich mit Milliardären aus Amerika oder sonstigen anderen Ländern eine arme Sau. Also, wenn du dir anguckst, was viele, viele, viele Amerikaner an Geld haben. Ich nenne mal keinen Namen, du weißt wahrscheinlich, da gibt’s ja welche, die so ein Gesichtsbuch erfunden haben, oder jemand, der einen Versandhandel gegründet hat, die haben mehr als 100 Milliarden, mehr als 100 Milliarden. Und wenn sich eben der Milliardär aus Deutschland, der vier oder fünf Milliarden hat, mit dem vergleicht, dann ist er eine arme Sau. Punkt. So fühlt er sich. Kann ich dir sagen.

Also von daher, es bringt nichts, wenn wir uns nach oben vergleichen.

Manchmal kann es sein, dass es Sinn macht, sich ein bisschen nach unten zu vergleichen, dass wir einfach mal wieder wertschätzen, was haben wir denn alles?! So, wir haben ein Dach über dem Kopf, wir haben einen Job, den wir ausfüllen können, wir sind gesund, wir haben einen Partner, einen Lebenspartner. Mann oder Frau, Hund oder Katze, was immer es ist. Wir haben Kinder, wir haben den Kühlschrank voll, wir können ein Leben führen, wo wir all das haben, was wir zum Überleben brauchen.

Das einzige, was wir meistens nicht tun, ist das, was wir wirklich, wirklich, wirklich wollen. Das noch eine andere Nummer dazu, hast aber diese Woche auch einiges gehört.

Also von daher, weniger vergleichen macht Sinn, und kümmere dich wirklich einfach mal um dich!

Denn wenn du als erstes an dich denkst, dann kannst du dafür sorgen, dass es dir gut geht, und wenn es dir wirklich gut geht, dann kannst du auch dafür sorgend, dass es anderen gut geht!

In dem Sinne, schönes Wochenende, schönen Freitag!

Das war, ist und bleibt Thomas REICH.

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