#800 – Warum Klarheit Dir Angst machen kann

Warum Klarheit dir Angst machen kann
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Klingt sicher komisch, doch Klarheit kann uns tatsächlich auch Angst machen.  Angst vor: Veränderung, Stress und Burnout, dem Selbstwert, der Beziehung, der Ehe, der Trennung, dem Glück oder Unglück, der Selbstfindung, der Midlife Crisis, der Einsamkeit, vor einem Coaching, davor Eltern zu sein, vor Freunden, vor der Arbeit, dem Beruf, der Ablehnung, der eigenen Ausstrahlung, der Angst vor anderen zu reden, und und und…

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#800 – Warum Klarheit Dir Angst machen kann

Transkript

Warum Klarheit dir Angst machen kann

Moin aus Hamburg, hier ist der Thomas!

Warum Klarheit dir Angst machen kann. Ja, darum geht es heute, einen Tag vor dem Heiligen Abend, einen Tag, bevor tatsächlich das Christkind kommt oder der Weihnachtsmann, oder wer auch immer bei dir vorbeischaut.

Und dann gibt’s auch Klarheit für dich. Liegt da etwas unterm Baum, oder liegt da nix unterm Baum, und wenn ja, was ist denn hinter der Verpackung so zu finden? Doch warum kann denn Klarheit Angst machen? Also, wie soll das denn mögich sein? Also wenn es klar ist, ist doch klar. So gibt’s doch keine Angst. Doch manchmal eben schon. Klarheit ist eben das, dass wir wirklich wissen, was ist.
Also stell dir vor, es ist kurz vor Wochenende, und du weißt nicht genau: „Habe ich genug im Kühlschrank? Habe ich für das Wochenende wirklich genügend eingekauft?“ Und im Grunde bist du so noch total entspannt und denkst dir: „ Nee, klar! Da ist schon genug drin! Und wenn nicht, habe ich noch was in der Speisekammer oder in der untersten Schublade, paar Konserven oder so, es wird wohl genug da sein! Ich habe doch immer mal etwas mehr gekauft und irgendwo eben in die Speisekammer oder in den Kühlschrank gestellt.“ Dann kann es passieren, du gehst zum Kühlschrank, machst die Tür auf und: Klarheit. Fast alles weg! Und gerade jetzt! „Hoffentlich hat der Supermarkt noch auf! Hoffentlich schaffe ich noch dahinzukommen!“ Und schon kann dir Klarheit etwas Angst machen.

Klarheit kann dir auch Angst machen, wenn du mit anderen Menschen redest, mit deinen Freunden oder mit deinem Partner oder deine Partnerin. Wenn du weißt, wir haben so ein Thema, wir sollten das mal klären, wir sollten das mal klarstellen, und auch das kann dir Angst machen. Da du nicht genau weißt, was passiert dann? Was passiert mit meinem Gegenüber, was passiert bei meinen Freunden, wenn ich ihnen mal klar sage, was ich über sie denke? Oder was ich fühle? Es kann ja auch Dinge geben, die dir nicht so gut gefallen bei ihnen. Oder natürlich mit dem Partner. Gerade jetzt so vor Weihnachten. Das ist ja der Klassiker, dass also an Weihnachten es immer viel Streit gibt in der Partnerschaft und auch in den Familien. Ich hoffe, – ich sag mal etwas weichgespült, ich klopfe auch noch auf Holz – ich hoffe, dass es dieses Jahr etwas weniger ist, aus dem Grund, na ja, dass sich eben nicht so viele Menschen treffen können.

Und Klarheit kann einem auch Angst machen: Ich nehme das Beispiel im Fußball. Wenn also die Mannschaft oder eine von beiden Mannschaften 0 zu 3 hinten liegt, und es sind noch fünf Minuten zu spielen, dann kann auch das natürlich ein bisschen Angst machen, dass man vielleicht absteigt in die nächste unterste Liga. Auch das kann Angst machen.

Oder wenn du mit dem Auto unterwegs bist irgendwo, und du siehst paar Kilometer vor dir ein Unwetter kommen. Da wirds richtig dunkel, richtig düster. Und dann ist vielleicht noch so eine Temperatur: 0°C. Kann es Blitzeis geben? Oder nicht. Also die Klarheit hast du. Du hast die Klarheit, dass dieses Gewitter auf dich zurast, und du hast die Klarheit, wenn du auf deine Temperaturanzeige schaust im Auto: 0°C, und du weißt vielleicht auch, die Tage vorher war auch schon 0°C, oder sogar unter 0°C, etwas Minus, und da kann es eben passieren, dass natürlich die Straße, der Asphalt richtig kalt ist, und es nur wenig braucht, um Blitzeis zu bekommen. Auch da kannst du ein bisschen Angst kriegen wegen dieser Klarheit.

Ich möchte natürlich niemals, dass du Angst hast. Ich möchte, dass du Mut bekommst, dass du eine klare Sicht hast. Egal wohin.

Und heute am 23. 12. mache ich es auch nicht so lang. Montag habe ich mich ein bisschen vertüdelt da mit meinen ganzen Geschichten.

Also heute für dich, für deine Klarheit: Trau dich ran an dein Inneres.

Trau dich ran an dein Inneres!

Mach also wirklich für dich mal klar so ein Tag vor Weihnachten oder ein Tag vor Heiligabend. Wie ist es in deinem Leben?

Montag habe ich davon ja bisschen angefangen: mit der Inventur, mit der Skala, mit dem Fahrersitz, mit dem Wasser das bei 100°C kocht, und mit den Gefühlen, die eben das Benzin für deinen Motor sind.

Trau Dich also ran, jetzt zum Jahresende, an dein Inneres. Wie geht’s dir wirklich? Wie hast du das Jahr erlebt? Was hat dich irgendwie gefrustet? Was hat dich locker gemacht? Und was hat dich im Grunde total verspannt?

Zeit dafür solltest Du wohl haben. Heute original, wenn du den Podcast hörst, heute, am 23.12., der Tag, wo original das erste Mal rausgekommen ist, da solltest du Zeit haben 2020. Ich weiß nicht was dein Business ist, kann sein, dass dein Laden eh schon dicht ist, kann sein, dass du noch irgendwas zu schaffen hast. Doch sicher ist, wenn du die Zeit nicht – wie man so schön sagt – zwischen den Jahren hast, ja so zwischen Weihnachten und Silvester, wann denn dann? Ich glaube, wir haben dieses Jahr, auch wenn es ein sehr eigenartiges Jahr gewesen ist, wir haben alle etwas mehr Zeit für uns gehabt. Und manchmal hat uns das vielleicht auch Angst gemacht, dass uns klar geworden ist: „Was habe ich von meinem Leben überhaupt wirklich selber im Griff? Und was nicht?“ und „Was ist alles von außen gesteuert?“

Naja ich habe das ganze Jahr darüber geredet. Ich will es also heute nicht vertiefen.

Ich wünsche dir einfach von Herzen, dass du dir wirklich Zeit nimmst, dass du mal in dein Inneres schaust.

Und ich wünsche dir natürlich, dass du morgen am Donnerstag, den 24. Dezember 2020, einen wunderschönen Heiligeabend hasst!

Ich habe in den letzten Tagen ein bisschen diskutiert hier mit meinen beiden Frauen zu Hause: mit Maria und mit Lotta. Lass uns doch die Bescherung, also das mit den Geschenken gleich beim Frühstück machen! Dann haben wir doch viel mehr davon! Nee, da gab’s ein bisschen Gegenwind. Nee, wollten sie beide nicht. Ich muss mal gucken, ob ich da noch irgendwie einen Trick finde, dass ich morgen recht früh zumindest an das erste Geschenk für mich herankomme.

Also in dem Sinne, wir hören uns auf jeden Fall am Freitag, am 1. Weihnachtstag, da gibt es von mir einen Podcast. Mir ist ja immer egal, welcher Tag ist: Montag, Mittwoch, Freitag: Podcast-Time im Jahr 2020! Ob das 2021 auch noch so sein wird, das werde ich dir wahrscheinlich auch noch zwischen den Jahren verraten.

Also, lass es dir gut gehen am Heiligabend, und pass gut auf Dich auf!

Bis dahin! Das war, ist und bleibt Thomas REICH.

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