#795 – Was wäre wenn, …

Was wäre, wenn …
Bild von Tumisu auf Pixabay

Was wäre wenn,
Du ein Leben führen könntest/ würdest, so wie Du es wirklich willst?

Kannst Du Dir vorstellen, das es möglich ist? Auch wenn Du noch nicht weißt wie das funktionieren soll?
Lass uns doch mal so starten:
Was wäre wenn, wir als Mensch hinterfragen, was wir tun und warum wir das wirklich tun? Werden wir feststellen, dass wir gar nicht das tun, was wir wirklich tun wollen? Ja.
Ein Leben ohne Stress und Burnout? Möglich? Ja,
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Transkript

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Was wäre, wenn…

Was wäre, wenn…. Hujujujj wird’s jetzt weihnachtlich! Kann sein.

Moin aus Hamburg! Hier ist der Thomas!

Heute habe ich absichtlich mal etwas anders angefangen mit diesem Podcast, und ich werde das auch die ganze Woche tun.
Also, den Podcast, den du am Mittwoch hören wirst und auch am kommenden Freitag, die starten mit „Was wäre, wenn“. Warum mache ich das?
2020 ist nun mal ein Jahr, ich habe oft genug darüber geredet, das einfach ganz anders ist, gewesen ist, – wir haben’s fast rum – als die Jahre davor. Und ich beobachte eben, dass viele, viele Menschen gerade jetzt zum Ende des Jahres feststellen: „So ein Scheiß aber auch! 2020 war wirklich nicht so, wie ich das denn wollte!“
Also im März ist es ja losgegangen, und irgendwie hat sich alles verändert. Es gab ein paar Gewinner, und es gibt viele, viele Verlierer in diesem Jahr. Warum ist das so? Ich glaube, es ist so, dass viele Menschen eben gar nicht wissen: „Was will ich denn wirklich?“ Auch das ist ja immer wieder Thema in meinem Podcast. Und deswegen geht’s heute am Montag mal los mit „Was wäre, wenn“.

Was wäre, wenn du ein Leben führen könntest oder – du kannst ja auch sagen – wenn du ein Leben führen würdest, so wie du es wirklich willst? Tja. Was wäre dann? Kannst du dir überhaupt vorstellen, dass das möglich ist? Auch wenn du jetzt noch nicht weißt wie das wirklich funktionieren soll?
Ich wusste das viele Jahre ja auch nicht. Also, von daher haben wir das sicherlich gemeinsam.

Was wäre, wenn…? Was wäre, wenn wir als Mensch hinterfragen, was wir tun und warum wir das wirklich tun?

Ich wiederhole noch mal: Was wäre, wenn wir als Menschen da fragen, was wir tun und warum wir das wirklich tun?

Werden wir feststellen, dass wir gar nicht das tun was wir wirklich tun wollen? Ja. Aus meiner Erfahrung heraus, – das muss nicht deine Erfahrung sein – ist es bei 97 von 100 Menschen so. Doch warum bloß? Also warum bloß ist das so?

Warum ist das so, wo doch wir Menschen irgendwie immer mehr Freiheiten für unsere eigene Entwicklung haben? Auch wenn manche Freiheiten in diesem Jahr etwas eingeschränkt worden sind. Aber wenn wir uns nur mal Deutschland betrachten oder zumindest Europa, dann stellen wir doch alle fest: Wir haben viel mehr Möglichkeiten als noch vor 10, 20, 30, 40 Jahren.
Und wir haben sicherlich auch manches Mal zu viele Möglichkeiten. Auch darüber habe ich letztens gesprochen. Und wenn wir so viele Möglichkeiten haben, dann können wir uns eben manchmal nicht entscheiden. Geh mal in einen gut sortierten Supermarkt! Ich weiß gar nicht, welcher Supermarkt heute noch schlecht sortiert ist. Geh mal rein zu einem Edeka oder zu einem Rewe! Du wirst doch erschlagen! Du wirst erschlagen, was es da gibt, ob du nun an das Weinregal gehst oder an die Kühltheke oder an die Süßigkeitentheke, da oder oder Kekse oder sonst was, oder Nudelwaren und so. Du wirst so erschlagen! Ja, du wirst erschlagen vom Angebot. Und so ist es eben auch manchmal im Leben.

Du wirst erschlagen von Angeboten für die persönliche Weiterentwicklung.

Also, die Frage eben, warum ist das so?
Was wäre, wenn wir als Menschen fragen, was wir tun und warum wir das wirklich tun, wenn wir feststellen, dass wir gar nicht das tun, was wir wirklich wollten?
Meine Antwort ist: ja, 97 von 100, bei denen ist das so. Und warum ist es so?

Ja, im Grunde ist es ganz einfach. Das mag jetzt ein bisschen provokant klingen so kurz vor Weihnachten, doch du kannst es eben auch selber beobachten bei anderen und eben auch bei dir selber.
Es ist ja so: Wir kommen alle mit 100% Selbstbewusstsein auf die Welt. Jeder Mensch. Doch unser Umfeld und das Schulsystem macht uns dann immer wieder klar, dass das Leben kein Ponyhof ist.
Habe ich im September drüber geredet, werde ich heute noch mal wiederholen:

Uns werden Regeln und Werte vor die Nase gehalten, die für andere Menschen wichtig sind und die andere Menschen als richtig empfinden.

Die sind wichtig für andere Menschen, und die anderen Menschen empfinden das als richtig, die wir selber allerdings ganz anders empfinden können. Also die Regeln und Werte, die andere wichtig finden, die empfinden wir ganz anders. Glaubenssätze, Einstellungen, das wird uns von den Eltern, von unserer Kultur noch mitgegeben, auf dem Weg gegeben, ob wir wollen oder nicht. Kannst du gar nichts machen.

Also, wir haben unserer Tochter Lotta natürlich auch ganz bestimmte Glaubenssätze und Einstellung mit auf den Weg gegeben, und wir klopfen immer dreimal tüchtig auf Holz und sagen uns: „Hey hoffentlich sind es auch wirklich für die Lotta die richtigen gewesen!“ Das wissen wir nicht. Wir glauben das. Wir tun das im besten Wissen oder mit bestem Wissen und Gewissen. Ob die Lotta mit 20 Jahren, also so in viereinhalb Jahren, wenn sie 20 wird, das auch so sieht, kann ich dann drüber reden.

Also, uns sind diese Einstellungen, Glaubenssätze gerade in jungen Jahren gar nicht bewusst.

Also, wir nehmen das einfach an. Wenn die Eltern das sagen, wird’s so sein. Wenn der Opa das sagt oder die Oma das sagt, naja dann wird das so sein. Und wir nehmen das auf, – wie ich immer sage – wie ein trockener Schwamm jeden Wassertropfen aufnimmt. Und wir werden damit eben konditioniert in unserem Verhalten und auch in unserer Wahrnehmung.
Wir werden konditioniert damit. Nicht nur eben von Eltern oder Oma, Opa, sondern auch von Verwandten, von Freunden, von Schulkameraden und dem ganzen anderen Umfeld, wenn es dann später in der Ausbildung ist oder im Beruf.
Und das, was wir tun, ist:

In der Regel verhalten wir uns viele, viele, viele, viele Jahre so, wie andere wollen, dass wir uns verhalten.

Ich wiederhole das noch mal: in der Regel verhalten wir uns viele, viele, viele, viele Jahre so, wie andere wollen, dass wir uns verhalten. Das also ist im Grunde: ferngesteuert, und das kann auch passieren, wenn du heute 40 oder 50 bist, wenn du so die nächste Null irgendwie an dein Alter ranpackst. Ja, dann wirst du feststellen: „Ist so!“ und dir die Frage stellen: „Will ich das? Will ich das weiter so machen oder will ich endlich mein ganz eigenes Ding machen?“

Ja die Frage: Was wäre, wenn du dein Leben so führen könntest, wie du es führen möchtest? Wie du das wirklich willst.

Ich hab mal das Beispiel gebracht, – bisschen überspitzt vielleicht, aber damit es eben verständlich ist – wenn du dich wie ein Fisch fühlst, wenn du dich selber wie ein Fisch fühlst, du schwimmst gerne, du bist gerne im Wasser und es ist dein Element, dann kannst du nicht verstehen, warum dich irgendjemand auf dem Baum sehen will. Also, warum sollst du auf den Baum klettern so wie früher im Sportunterricht, ne? Das macht für dich gar keinen Sinn. Selbst wenn es dir ein Affe, der ein wunderbarer Kletter ist, vormacht. Für dich macht das keinen Sinn! Aber die Mehrheit sagt: „Hey, guck mal! Der Affe ist auf dem Baum! Du musst jetzt auch auf den Baum!“ Oder umgekehrt, sagt man dem Affen: „Ich ziehe mal eine Runde schwimmen!“ Und der Affe denkt: „Spinnt ihr? Ich bin Affe, ich will klettern!“

Aber das ist eben die Konditionierung, dass wir uns so verhalten, wie andere es von uns erwarten. Wie sie wollen, dass wir uns verhalten.

Tja, und dann bleibt das eigene Leben auf der Strecke.
Wir können das eben auch in jungen Jahren noch nicht verstehen, dass das alles so ist.
Aber wir bekommen immer mehr das Gefühl und irgendwann ist es dann tatsächlich auch ein eigener Glaubenssatz:
Ich bin falsch! Ich bin falsch. So wie ich bin, bin ich nicht ok. Alle rennen doch diesem Affen hinterher! Ich bin halt ein Fisch, ich mache das nicht.
Und alle sagen, jetzt muss ich mich aber als Fisch noch mehr anstrengen, damit ich auf diesen bescheuerten Baum komme.“
Irgendwie will ich es nicht, ich tu’s trotzdem, damit ich nicht ganz ausgestoßen werde von der Allgemeinheit. Blöd, oder?

Wir werden also von denen da draußen, von den anderen immer extrinsisch motiviert, also von außen motiviert.

Und ich habe das immer wieder gesagt, ich werde das auch immer wiederholen: Wenn es dir auf den Zeiger geht, dann hör bitte nicht mehr hin:

Die extrinsische Motivation, also die Motivation von außen führt dich nie dahin, wo du wirklich hinwillst. Damit wirst du nie das Leben führen, dass du wirklich führen willst und, dass du auch führen kannst.

Also die extrinsische Motivation hält, wenn überhaupt, immer nur sehr kurz an. Das wirst du in diesem Jahr selber gespürt haben.

Ich meine: Was hast du alles schon in deinem Leben? Hast du die schicke Wohnung? Hast du das schicke Auto? Hast du vielleicht das schicke Haus, oder den schicken Garten mit super gemähten Rasen? Hat dich das wirklich, wirklich, wirklich glücklich und zufrieden gemacht in den schlimmsten Momenten im Jahr 2020? Ich glaube, nein.

Es ist immer so ein Add-on. Es ist ein Bonus fürs Leben, wenn man sich sagt: „Oh, ja ich habe einen hohen Werterhalt, ich möchte gerne Dinge bewahren, also kaufe ich mir doch lieber ein Haus, oder kauf mir eine Wohnung, anstatt immer viel miete zu bezahlen.“ Gut, das gehört dann zur intrinsischen Motivation.
Aber die intrinsische Motivation hat viele, viele Antreiber. Da reicht nicht nur diese eine aus. Und meistens – wie gesagt – ist es ein Bonus fürs Leben.

Ich habe mir vor vier Jahren meine Harley-Davidson gekauft. Manchmal sage ich auch Harald Davidson. Die habe ich mir gegönnt. Ich habe ja als junger Mann schon davon geträumt, und bin angefangen, mit Enduro zu fahren, also 500er Enduro im Winter bei Schnee gefahren. Völlig egal. Ich hatte ja nichts anderes. Und dann irgendwann diesen Traum: „So eine Harley! Das wäre schon was…“ Und jetzt vor vier Jahren, – da war ich schon fast 52 – habe ich mir dann eine gegönnt.
Und sie hat bis heute keine 9000 km auf dem Tacho. Also die wird wirklich selten gefahren.
Für mich ist das ein Bonus fürs Leben.

Mein Leben wird nicht unglücklicher, meine Situation wird nicht unglücklicher, oder mein Selbstwert wird nicht kleiner, wenn ich sie verkaufen sollte nächstes Jahr.

Nein. Die ist ein Bonus. Sie ist da, und es ist okay. Wenn sie nicht da ist, ist’s auch okay.
Ist ein Bonus. Reicht also nicht aus mich damit immer wieder großartig zu motivieren, denn die extrinsische Motivation, die hört nach zwei Monaten auf.

Tja. Und das ist so wichtig. So wichtig, dass du lernst. Auch das habe ich schon mal erzählt, auch das wiederhole ich. Es ist wie mit Vokabel manchmal. Das müssen wir auch wiederholen, dass wir sie irgendwann mal in der Birne drin haben.

Wenn wir nicht lernen und trainieren, auf unsere ganz eigene innere Stimme zu hören, auf unser Herz, und uns unsere intrinsische Motivation anschauen, dann knallt’s irgendwann im Leben.

Irgendwann scheppert’s so richtig. Und das kann natürlich immer wunderbar passieren zum Jahresende. Wenn wir Revue passieren lassen und sagen: „Wie war denn jetzt das Jahr? Was war denn alles gut? Da bin ich vielleicht schnell fertig. Und was war alles Scheiße! Ach da brauche ich aber bis nach Silvester!“
Und dann kommen diese Feiertage. Vielleicht ist es dieses Jahr sogar sinnvoll, dass sich gar nicht so viele Menschen treffen können, denn dann gibt es weniger Krach und weniger Streit in den Familien. Denn du kennst das doch, oder?
Fährst du hin wieder, dann sind die Eltern da, die Schwiegereltern will man besuchen, den ganzen Firlefanz. Und ist da immer tolle Stimmung? Ist es wirklich das Fest der Liebe?
Ich habe das ganz selten gesehen, wenn ich mal durch irgend welche Fenster geschaut habe.

Nun denn, also von daher: Lerne wirklich auf deine innere Stimme zu hören!
Schau,
was dein Herz dir sagt! Was du da spürst, damit es eben nicht knallt.

Denn Burnout, Depression, das ist etwas, das in diesem Jahr hoch im Kurs ist. Viele sind da schon reingeraten. Dieses Jahr hat das nur verstärkt. Es gab auch vorher schon Burnout und Depression und Stress. Auch über Stress habe ich letztens gesprochen: Warum haben wir denn Stress? Wieder ganz einfach.

Wir tun nicht das, was wir wirklich tun wollen. Jemand, der das tut, was er wirklich tun will, der das mit Hingabe macht, der bekommt kein Burnout.

Passiert nicht. Auch wenn ich kein Psychologe bin, behaupte ich das. Ich habe es noch nie gesehen. Nun denn, nun denn.

Was will ich dir heute noch mit auf dem Weg geben… Also, ich kann dir einfach nur mal sagen:

Wenn du deine inneren Antreiber kennst, wenn du sie kennen würdest, dann kennst du auch gleichzeitig dein Energiemodell!

Denn die inneren Antreiber, die Personal Life Driver sind ein Energiemodell. Du spürst dann sofort, was dir Energie gibt und wo du deine Energie verlierst.

Und mit der Kenntnis deiner inneren Antreiber, deine PLD-s hast du nun mal die Chance und die Möglichkeit, dein Leben so zu führen, wie du es wirklich führen willst.

Was wäre dein Leben, also was wäre, wenn du ein Leben, dein Leben so führen könntest, wie du es wirklich willst?

Mit der Kenntnis der PLD-s ist das möglich. Da hast du wirklich die Möglichkeit und die Chance. Du hast dann gefühlt Rückenwind. Du hast freie Fahrt, und du kannst dir jeden Tag deinen ganz persönlichen Flow-Zustand erschaffen. Klappt es wirklich? Ja, das klappt. Ich kann das sagen. Seit über 7 Jahren, wo ich mich damit beschäftige, wo ich eben auch mit anderen Menschen, mit meinen Kunden damit arbeite: das funktioniert.

Innere Antreiber, wenn du sie kennst und sie bedienst: Rückenwind, freie Fahrt nach vorne, dahin wo du hin willst in deinen ganz persönlichen Flow-Zustand.

Ohne extrinsisches Getüddel. So simpel ist das.

Denn die PLD-s, die fokussieren sich ausschließlich auf die Bedürfnisse, die wir Menschen haben.

Ja, Und sie sind auch nicht in Persönlichkeitstypen kategorisiert: gelb, grün, blau, schwarz, irgendwas. Nein! Sondern es geht ausschließlich um die Bedürfnisse von dir selber. Und die sind so individuell, diese Bedürfnisse. Ist der Hammer. Ist wirklich der Hammer.

Und diese I n d i v i d u a l i t ä t, ja ich sprech das extra langsam aus, also diese Individualität, die wird dargestellt in den PLD-s.

Und es ist ganz einfach, dann damit ein viel, viel schöneres und angenehmeres Leben zu führen. Denn du kommst endlich weg, wenn du dein Energiemodell siehst, wenn du deine inneren Antreiber siehst, dann kommst du weg von der kognitiven Ebene.

Also immer das was oben in der Birne so passieren soll, das geht hin zu der emotionalen Gefühlswelt.

Das ist bei jedem gleich. Also jeder hat andere Antreiber, aber der Weg ist gleich.

Weg vom Kognitiven hin zum Emotionalen, zur Gefühlswelt. Und da liegt der wirkliche, wahre Antrieb.

Also, das für dich heute am Montag: was wäre, wenn.
Kein weiterer Impuls jetzt noch mal am Ende, wie du das sonst kennst.

Sondern stell dir wirklich mal die Frage: Was wäre, wenn ich mein Leben führen würde, so wie ich es wirklich leben will? So kannst du die Frage mal stellen.

Bin gespannt, was rauskommt. In dem Sinne, wir hören uns am Mittwoch wieder. Da geht es darum, was wäre, wenn dein persönlicher Selbstwert… Den Rest, den erfährst du dann am Mittwoch.

In dem Sinne, schönen Montag! Schöne Woche für dich!

Das war, ist und bleibt Thomas REICH.

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