#774 – Urängste und Reflexe oder warum Du DEIN Leben nicht lebst

Urängste und Reflexe oder warum Du DEIN Leben nicht lebst
Bild von Gioele Fazzeri auf Pixabay

Okay, kann sein das Du bei der Überschrift denkst: “Der REICH spinnt mal wieder.” Da kann ich mit Leben. Du jedoch nicht so entspannt, wenn Du Deine Personal Life Driver® nicht kennst.
Warum das so ist, verrate ich Dir in diesem Podcast.

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#774 – Urängste und Reflexe oder warum Du DEIN Leben nicht lebst

Transkript

Urängste und Reflexe oder warum du dein Leben nicht lebst

Moin aus Hamburg, hier ist der Thomas!

Ja, ich weiß heute ist die Überschrift von diesem Podcast etwas länger, sie heißt ja: Urängste und Reflexe oder wenn du dein Leben nicht lebst.

Ich könnte auch sagen: Wie du es mit Sicherheit schaffst, deine Firma, dein Unternehmen mit Vollgas vor die Wand zu fahren. Da komme ich später noch zu. Also, wenn du ein eigenes Unternehmen hast, solltest du auf jeden Fall dranbleiben.

Heute, am Freitag, geht es ganz speziell noch mal um die PLD-s um die Personal life Driver. Darum geht’s.

Du weißt, wenn du mein Podcast hörst, wenn du ihn schon bisschen länger hörst, dass ich immer wieder darüber rede, und ich kann dir wirklich garantieren, – einfach aus meinem täglichen Leben, ich erlebe das immer wieder – wenn du deine PLD-s nicht kennst, dann wirst du nicht wirklich für dich glücklich und zufrieden werden. Das ist so. Das erlebe ich seit 7 Jahren.

Vor 7 Jahren habe ich die PLD-s kennengelernt. Seitdem arbeite ich damit, und es gibt bei mir kein Coaching ohne PLD-s.

Gibt’s nicht, denn bringt nix. Kannst vergessen.

Also, fangen wir doch mal bisschen weiter hinten an, denn die Geschichte der PLD-s, die ist die Geschichte der Personal Life Driver, der intrinsischen Motivation, ist so alt wie die Geschichte der Menschheit selbst. Seit jeher wollen Menschen wissen, was sie antreibt. Das war schon immer so.

  • Also, schon die alten Griechen haben die Lehre der Charaktertypen irgendwie sich zusammengereimt. Und die Basis der modernen Psychlogie, das ist nichts anderes als die Bezeichnung, die eben schon in der Antike in den unterschiedlichsten Definitionen und Ausprägungen der Persönlichkeiten von Menschen zutage gebracht worden sind. Um es so ein bisschen kompliziert zu sagen. Sie versuchten immer schon, – also auch die alten Griechen versuchten immer schon – Eigenschaften von einzelnen Personen einem bestimmten Typus zuzuordnen und dabei vor allem angeborene Eigenschaften der körperlichen und seelischen Verfassung zu beschreiben. Damit haben die alten Griechen angefangen. Also manchmal soll man nicht glauben, wenn man so denkt, „Boah, was war in Griechenland die letzten 20 Jahre los?!“ Früher waren die Jungs echt richtig gut drauf.
  • Und Wissenschaftler wie CG Jung, William James, Maslow – wie hieß er mit Vorname – Abraham, Steven Reiss, die Reiss-Profile und so weiter, Martin Seligman und all diese ganzen Freaks da an Wissenschaftlern, die haben den Grundstein gelegt für unser heutiges Verständnis der inneren Antriebskräfte. Ja, die haben so den Grundstein gelegt, das Fundament gelegt, und auf dem ist eben auch die Forschung der PLD-s aufgebaut. Auf diesen Grundlagen.

Und auch wenn wir glauben, heute so im Jahr 2020, wir wären doch so aufgeklärt und so fortschrittlich, ne, in unserem Inneren agieren wir Menschen mit den gleichen Kräften wie unsere Vorfahren von mehr als 100.000 Jahren.

Wir werden immer noch getrieben von unserem limbischen System, von unseren Urängsten und Reflexen.

Wir rennen nur nicht mehr „Uga, uga, uga, uga…“ durch die City. Das machen wir nicht mehr. Wir haben auch keine Keule mehr an der Hand, um irgendwie den anderen zu erledigen. Das ist nicht mehr der Fall. Es ist ein bisschen anders, zivilisierter.

Aber, warum gibt es sie überhaupt, die intrinsischen Motivation? Warum gibt es das? Weshalb ticken wir denn nicht alle gleich? Wäre es nicht einfacher, wenn wir alle gleich ticken? Warum gibt es so viele Unterschiedlichkeiten? Ist doch auch irgendwie nervig, oder? Dieser blöde Nachbar und dieser doofe Kollege und diese Kunden…. Uuuu! Ist’s nicht einfacher, wenn alles gleich ist? Nein! Also warum gibt’s das? Warum ticken nicht alle gleich? Warum gibt’s so viel Unterschiedlichkeiten?

Ist ganz einfach. Wir wären sonst entweder an Inzucht oder an Hunger gestorben, dann wären wir alle schon tot. Wir hätten uns schon selbst erledigt.

Wir Menschen brauchen diese Unterschiedlichkeiten, da wir ansonsten alle gleich ängstlich in unseren Höhlen vor dem wilden Getier oder anderen Menschenhorden uns versteckt hätten.

Und wir hätten uns nicht hinausgewagt, um eben die eigene Sippe mit Nahrung und Kleidung – also damals mit Fällen – irgendwie zu versorgen. Und du kannst dir das so vorstellen: Ich nehme mal einen Namen aus der heutigen Zeit, lasse mir gleich was einfallen, – ich spule dir doch den Kalender einfach mal so um 10.000 Jahre zurück – und jetzt stell dir vor Albert. Albert, groß und stark, der sitzt mit seiner Sippe in einer Höhle, und da sitzen sie fest, denn draußen vor dem Höhleneingang da läuft so ein wilder Tiger auf und ab. Doch der Tiger der traut sich nicht in die Höhle, denn Albert der hat ein Feuerchen gemacht, damit’s schön warm ist. Vor der Höhle allerdings da fühlt sich der Tiger sicher, und er wartet einfach auf seine Mahlzeit, im besten Fall auf den drallen Johannes. Der sitzt nämlich auch noch drin. Ist der Bruder von Albert. Und drin in der Höhle da wird jetzt ganz wild diskutiert. Also, Albert ist der Chef, ist der Anführer von der Sippe, und das ist ein Mann mit einem ausgeprägten Bedürfnis und das ist intrinsische Motivation, mit einem ausgeprägten Bedürfnis nach Führung. Er möchte andere Menschen führen. Er will das Sagen haben. Und er ist auch komplett angstfrei, das heißt, er geht ein hohes Risiko ein. Das ist bei ihm angelegt. Er will die Sippe überzeugen, noch in der Nacht im stockdunkeln rauszugehen und den Tiger zu erlegen. Da will er auch noch ein paar Kumpels mitnehmen. Doch sein Brüderchen Johannes, den treiben ganz andere Motive an, also ganz andere intrinsische Motivatoren. Der ist sehr sensibel für Gefahren, und er ist unglaublich wissensdurstig. Doch Albert, der Boss, groß und stark, der beschließt angstfrei, mutig und führend, wie er nun mal ist, „Wir gehen raus, und wir erledigen den Tiger!“ Es haben ja auch schließlich alle Hunger. Doch Johannes, der Bruder, der warnt den Albert und sagt „Hey, Alter, lass das bleiben! Das wird dich dein Leben kosten! Warte doch, bis es Tag ist, dann ist es hell, dann kannst du den Tiger viel besser sehen und ihn erlegen!“ Doch Albert, hohe Führung ausgeprägt, der will sich nichts sagen lassen, schon längst nicht von seinem Bruder. Er ist nun mal schließlich der Chef! Er geht jetzt raus, und was passiert? Er wird vom Tiger gefressen, denn auch der Tiger, der hat auch schließlich Hunger.

Das heißt also, die Fähigkeit, die innere Motivation von Johannes, von seinem kleinen Brüderchen, innezuhalten und diese große Schwingungsfähigkeit, die er hat, – die Schwingungsfähigkeit ist die sogenannte Ambivalenz in dem Bereich Risikobereitschaft und Sicherheitsbedürfnis und Führung und Dienstleistung – das konnte der Johannes viel besser verstehen und somit die Sippe schützen. Der war auch risikobereit, allerdings brauchte er gleichzeitig das Sicherheitsbedürfnis. Der Albert hat nur Risiko, das ist so, als wenn du Fallschirmspringen gehst, nee, wenn du Bungee Jumping ohne Seil machst oder ohne Fallschirm aus dem Flugzeug springst, also das ist was für die ganz Bekloppten, das wirst du nicht überleben.

Und wegen dieser Schwingungsfähigkeit, wegen dieser Ambivalenzen, dass also der Johannes in beide Richtungen schwingt, dass er beide Antreiber in sich trägt, hat er in dieser ganz konkreten Situation eben die Mehrheit der Sippenmitglieder geschützt.

Er hat also das Fortbestehen gesichert.

Und noch heute, auch heute im Jahr 2020 reagiert unser Gehirn wie damals.

Wenn du dich jetzt in deinem Unternehmen umschaust, entweder das ganz eigene, oder du bist dort angestellt, dann wirst du einen Albert und einen Johannes bei deinen Kollegen wiedererkennen. Da weißt du ganz genau, „Stimmt, der Albert, der sagt immer: ‚Da müssen wir entlang! Da müssen wir entlang! Da müssen wir entlang!‘ Der macht immer Power. Und der Johannes ist ein bisschen entspannter.

Die inneren Antreiber zu kennen – das sage ich ja ständig in meinem Podcast und ich werde das auch weiterhin tun – ist das Wichtigste überhaupt, um z.B. ein Team in einem Unternehmen zu bilden und zu formen.

Also, heute im Jahr 2020, nicht vor 10.000 Jahren, da war es genauso wichtig, aber wir reden heute jetzt Unternehmen im Jahr 2020. Doch neun von zehn Unternehmen nehmen darauf keinerlei Rücksicht.

Da bin ich immer noch schockiert irgendwie: neun von zehn Unternehmen nehmen darauf keine Rücksicht! Die nehmen keine Rücksicht auf intrinsische Motivation!

Die gucken meinetwegen nur nach der Schönheit, oder die gucken nur nach irgendwelchen fachlichen Qualifikationen. Das reicht nicht. Das kannst du so machen, ist dann aber teuer. Sehr teuer.

Und heute noch kennen wir Menschen im Grunde nur drei Zustände, wie wir reagieren, wenn irgendeine Gefahr da ist.

  • Schockstarre. Schockstarre. Also, wie wenn der Bär kommt. „Der Bär sieht mich nicht.“ – Schockstarre.
  • Angriff bzw. Verteidigung
  • oder doch lieber die Flucht.

Mehr gibt’s nicht. Schockstarre, Angriff oder Verteidigung, oder die Flucht. Und obwohl es heute im Jahr 2020 keinerlei lebensbedrohliche Zustände für die Mehrheit von uns gibt, – und ich sage es mal in Klammern: das ist auch bei Corona so, das ist kein lebensbedrohlicher Zustand für die Mehrheit der Menschen–reagieren wir Menschen immer noch, wie schon beschrieben, auf eine mögliche Gefahr. Schockstarre, Angriff, Verteidigung oder Flucht. Nur eben nicht alle gleich.

Und wie wir uns verhalten, ist eben dadurch geprägt, welche PLD-s, welche Personal Life Driver in uns verankert sind.

Und jeder PLD, jeder ist gut. Es gibt keine schlechten Antreiber, es gibt keine schlechten PLD-s. Es gibt auch keine schlechten Menschen. Jeder PLD ist gut. Gut für uns selbst und eben auch für den Fortbestand der eigenen Familie, der eigenen Rasse oder eben für den Fortbestand des eigenen Teams im Unternehmen. Nur durch diese Vielfalt der Unterschiedlichkeiten konnten wir uns überhaupt weiterentwickeln, so, wie wir heute sind, auch wenn wir nicht alle das eigene Gehirn benutzen. Passiert ja auch immer wieder, dass andere so: „Sag mir, was ich machen soll! Ich gucke die Nachrichten! Ich rennen irgendwie nur den Mainstream hinterher.“ Also, das Gehirn wird funktionsfähig ausgeliefert bei der Geburt. Was wir dann daraus machen, ist eine andere Geschichte.

Und hätte, hätte Bärenfell, – Fahrradkette kannten die noch nicht damals in der Höhle – hätte er die Bärenfell, der Johannes nicht aus Wissensdurst und Genuss-Ambition einfach mal so ein Stück Wild, so ein Stück Fleisch das leicht angekokelt in der Glut eines Buschfeuers lag, hätte er das nicht gekostet, also gekostet, gegessen, probiert, da würden wir heute unser Essen immer noch roh zu uns nehmen. Und wäre der kleinere Bruder noch wieder von dem Johannes, – Albert ist ja schon aufgefressen worden – wäre der kleinere Bruder von Johannes, der Henry, nicht so ein an praktischer Umsetzung orientierter Mensch gewesen, also ein Mensch, der praktische Dinge tun will, wir hätten heute noch keine Werkzeuge, geschweige denn ein iPhone. Würde es alles nicht geben.

Und es ändert sich ständig alles Mögliche auf der Welt, ständig, doch die inneren Antreiber bleiben da.

Sie sind in unseren Genen.

Und wenn du deine nicht kennst, garantiere ich dir, lebst du dein Leben nicht so, wie du es leben könntest mit der Kenntnis deiner PLD-s, – und das erlebe ich jeden Tag in meinem eigenen Leben und im Leben meiner Kunden – nur dann kannst du dein Leben so leben, wie du es wirklich leben willst. Es wird entspannter.

Wenn du Chef bist, wenn du dein eigenes Unternehmen hast und nicht weißt, wie deine Mitarbeiter wirklich von innen ticken, wirst du jedes Jahr neue Probleme im Unternehmen haben. Jedes Jahr. Es kommen jedes Jahr neue Probleme. Jede Woche. Du wirst keine Ahnung haben, wie du sie löst. Schneller kannst du kaum dein Geld verbrennen, und dein Unternehmen, wie ich’s schon gesagt habe am Anfang, mit Vollgas vor die Wand fahren. Ich kenne das.

Ich habe einige Unternehmen einige Jahre begleitet.

Und als wir die PLD-s, die Personal Life Driver eben gekannt haben von den Mitarbeitern, hat das Unternehmen viel besser funktioniert.
Kommunikationsprobleme zwischen Menschen und alle Probleme, die daraus resultieren, können komplett vermieden werden. Komplett.

Mit der Kenntnis der intrinsischen Motivation. Das kannst du dir vielleicht kaum vorstellen, doch ich kann das sagen, da ich das schon seit vielen Jahren so erlebe.

Ich wiederhole es noch mal: Kommunikationsprobleme zwischen Menschen und die daraus resultierenden Probleme können komplett, komplett vermieden werden mit der Kenntnis der intrinsischen Motivation und natürlich auch, wenn dann die Menschen danach handeln – ist natürlich klar.

Denn die PLD-s erklären immer wieder, warum sich andere anders verhalten als wir, warum der Workaholic immer arbeitet und Spaß daran hat und der Zurückgezogene sich einfach nicht für irgendeine Party begeistern kann.

Also, mein Impuls an dich, wenn Du Klarheit haben willst, wie das bei dir ist und in deinem Team, buch dir einen Termin mit mir. Oder wirf dein Geld halt weiter einfach aus dem offenen Fenster und fress den Frust immer tiefer in dich rein. Das ist deine Entscheidung. Wie du einen Termin bei mir bekommst, wirst Du wissen. Guck in die Shownotes, da ist ein wunderbarer Link drin, und da steht dann einfach www.klarheit.thomas-reich.com. Brauchst nur draufklicken, musst nicht mehr irgendwo noch eintippen und schon landest du auf der Seite und kannst einen Termin bei mir buchen.

Also, ich freue mich auf dich! Schönen Freitag! Schönes Wochenende!

Das war, ist und bleibt Thomas REICH.

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