#755 – Mama Papa Titti Wauwau – Jahrescoaching

Mama, Papa, Titti, Wauwau - Jahrescoaching
Bild von Sheila Santillan auf Pixabay

Ja, ich weiß, heute ist es eine REICHlich eigenartige Überschrift für den Podcast.
Etwas schräg, doch es gibt eine ganz einfach Erklärung dazu. Welche, verrate ich Dir in diesem Podcast.

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#755 – Mama Papa Titti Wauwau – Jahrescoaching

Transkript

Mama, Papa, Titti, Wauwau – Jahrescoaching

Moin aus Hamburg, hier ist der Thomas!

Heute, am Mittwoch, habe ich eine sehr ungewöhnliche Überschrift, ich weiß. Ich habe auch wirklich überlegt, ob ich das da reinschreibe, nicht dass irgendwann da irgendwer kommt und den Podcast sperrt oder so, vielleicht ein böses Wort dadrinsteht oder so. Ja, die Überschrift ist ja heute: Mama, Papa, Titti, Wauwau.

Mama, Papa, Titti, Wauwau. Und ich habe diese wunderbare Überschrift, also für mich wunderbare Überschrift, und du warst ja auch so neugierig, dass du reinhörst, die habe ich durch ein Coaching mit meinem Coach gehört. Also, ich habe ja auch einen Coach für die innere Arbeit bei mir. Und mit dem hatte ich letztens einen kurzen Termin, denn ich war in so einer Phase, wo ich dachte so: „Mann, irgendwas ist gerade so ein bisschen aus dem Gleichgewicht bei mir. Und sieh mal zu, dass du einen Termin machst mit deinem Couch.“ Und das habe ich gemacht, wir haben gedacht, das krieg ich telefonisch mit ihm hin. Also, ich brauchte ihn gar nicht persönlich sehen. Und hab ihm dann erzählt, was los ist, und er sagte zu mir: „Ja klar, Thomas, kenne ich. Das kenne ich. Also, hat die und die Gründe…“ Und er hat mir dann erzählt, dass eine seiner früheren Ausbilderin neu ihm mal gesagt hat: „Ja, weißt du, Mama, Papa, Titti, Wauwau.“ Und ich hab gesagt: „Was soll das heißen?“ und „Was steckt dahinter?“ Das ist der Punkt, dass wir im Coaching also als Coach, immer wieder die gleichen Dinge erleben.

Man könnte auch sagen, Coach zu sein ist vielleicht genauso langweilig wie Formel-1-Rennfahrer, oder vielleicht genauso langweilig wie Fußballprofi. Wir machen ja immer wieder das gleiche. Also, die Formel-1-Rennfahrer fahren immer wieder im Kreis, also nicht wirklich ein runder Kreis, aber immer wieder um die Strecke herum und haben zwar natürlich immer mal wieder eine andere Strecke, die eine ist anspruchsvoller, die andere vielleicht weniger, die eine ist spannender, die andere vielleicht weniger spannend. Und es findet auf verschiedenen Kontinenten statt, in verschiedenen Ländern statt. Und ja, der Fußballspieler hat immer einen grünen Rasen und ein Stadion drumherum, also da verändert sich nicht viel.

Und im Coaching ist es eben auch so, dass du als Coach immer wieder die gleichen Dinge letztendlich erlebst bei den Kunden. Es passieren immer wieder dieselben Dinge. Jeder hat irgendwo annähernd die gleichen Themen. Und ich habe das mit dem „Mama, Papa, Titti, Wauwau“ für mich so übersetzt, – weil ich habe auch gefragt, weißt du noch, was genau dahintersteckt? Und da sagte dann mein Coach: „Ne, das weiß ich auch nicht mehr genau.“ Ich dann: „Was soll denn ‚Titti‘ heißen? Was hat das denn da zu suchen?‘ Und dann sagte er: „Weiß ich nicht mehr.“ Er hat sich sofort daran erinnert, und ich habe einfach so für mich gemerkt, dass es in der Regel wirklich immer so ist.

  • Entweder hat irgend jemand ein Thema mit seiner Mama, mit der Mutter, also von früher so, die eigene Mutter, oder man ist… nein, nein, nicht Mann, ist Mutter, Frau ist Mutter, sie ist schon Mutter und hat irgendein Thema mit den Kindern, also Mama.
  • Papa, genau das gleiche. Man hat vielleicht mit dem Vater irgendwie ein Thema, und wenn man selber Vater ist, hat man vielleicht mit den Kindern ein Thema, oder sowas. Immer, immer irgendwas. Beziehung Kinder-Eltern, Eltern-Kinder und so weiter.
  • ‚Titti‘ habe ich übersetzt, also könnte natürlich der Titisee sein, vielleicht ist es aber auch etwas, was mit Sinnlichkeit oder Askese zu tun hat, also irgendein Thema im Leben, das eben mit dem anderen Geschlecht zu tun hat. Ja, oder mit dem gleichen Geschlecht, wenn man eben sagt: „Nee, ich bin Mann und ich stehe auf Männer.“ Aber irgendwie habe ich immer ein Thema, ich weiß auch nicht gerade mal wie an die Schurken irgendwie. Oder auch als Frau, und die Frau sagt: „Nee, ich stehe mehr auf Frauen, es ist irgendwie viel spannender.“ Und auch da gibt’s vielleicht ein Thema.
  • Und ‚Wauwau‘ habe ich als, für mich als Nebenschauplatz abgespeichert. Also da wenn wir irgendwo einen Hund bellen hören, dann blicken wir ja förmlich, also was heißt förmlich, wir blicken letztendlich uns sofort um, wenn wir draußen unterwegs sind, und wir hören immer so einen Hund, dann gucken wir, hoffentlich kommt er nicht von hinten und beißt mich in die Wade. Und ‚Wauwau‘ habe ich für mich eben benannt als Nebenschauplatz. Wir sind ja soviel auf Nebenschauplätze unterwegs, wir Menschen. Überall, wo was aufblinkt, und überall, wo was gepostet wird, gucken wir, was ist denn los, was machen die anderen. Habe ich drüber geredet.

Und um dir jetzt eben auch noch einen Impuls zu geben für heute, denn Mittwoch, du weißt ja, Mittwoch geht’s immer um das Jahrescoaching, ob es das Jahrescoaching ONLINE ist, Jahrecoaching live in der Gruppe, oder ein Jahrescoaching einzeln mit Thomas, spielt dabei keine Rolle.

Und natürlich erlebe ich immer wieder die gleichen Dinge, annähernd die gleichen Dinge. Es sind noch mal andere Geschichten dahinter bei den Menschen, manchmal sind sie noch tiefgründiger, manchmal sind sie noch abgründiger, und manchmal sind sie vielleicht auch noch dramatischer und schlimmer als das, was ich schon gehört habe. Und das macht es so spannend.

Und ich habe vor kurzem erfahren von jemandem, – ich sag jetzt nicht ob Mann oder Frau, das kannst du dir aussuchen – aus dem Jahrescoaching ONLINE, wo es eine Aufgabe gibt ,die da heißt: „Noch mal von vorn.“ Das bedeutet also in der Regel, bevor jemand ins Coaching kommt, hat er schon eine Menge gemacht, hat auch schon ein Gespräch mit mir gehabt, und im ersten Modul gibt es eben eine Aufgabe, die heißt: „Noch mal von vorn“, wo es darum geht, bestimmte Fragen noch mal zu beantworten, noch mal ganz vorne anzufangen, zu gucken: Wo bin ich heute, und wo will ich hin? So, ganz vereinfacht gesagt. Und diese Person hat es gemacht und hat wunderbare Erkenntnise. Und hat einfach für sich auch noch mal festgestellt:

„Wov, wie wichtig und wie wertvoll ist es für mich, dass ich mich entschieden habe für dieses Coaching! Dass ich mich mal wieder in den Mittelpunkt stelle meines eigenen Lebens. Dass ich mal ganz bewusst etwas für mich tue.“

Und bei dieser Person schon, das wurde mir dann später verraten, man macht diese Aufgabe, dann gibt’s natürlich von mir Feedback dazu, und – die wird dann eingereicht, die Aufgabe und dann gibt’s Feedback von mir – das Feedback versende ich dann in der Regel auch mündlich, also es gibt ein kleines Video von mir dazu.

Und darauf hat dann wieder diese Person reagiert und mir geschrieben:

„Hey Thomas, vielen Dank fürs Feedback!“ und hat dann gesagt oder geschrieben: „Schon als ich mich damals für das Coaching entschieden habe, am nächsten Tag, wo ich aufgewacht bin, habe ich geweint. Geweint vor Freude, dass ich endlich wieder was für mich tue.“

Und diese Person hat dann noch berichtet von einem Erlebnis, dass sie vor vielen Jahren gehabt hat, was ganz schrecklich war. Ganz schrecklich war. Und das sind diese Geschichten, die ich dann liebe, dass ich eben erkenne, da war irgendwo auch viel… viel Blödes passiert im Leben, – was anderes fällt mir gar nicht ein als Wort – da ist viel Schreckliches passiert. Und dann kommen die Menschen an diesen Punkt, dass sie natürlich daran erinnert werden im Coaching, und dass sie dann aber merken:

„Ja. Jetzt geht’s mir gut damit, denn jetzt ist es schon ein paar Jahre her, und jetzt bin ich endlich soweit, dass das Coaching mir klarmacht: Ich bin gut, so, wie ich bin. Ich darf wieder mal an mich denken und mich in den Mittelpunkt meines Lebens stellen und nicht immer nur erstmal für andere da zu sein.“
Und diese Geschichten, die ich dann höre, die machen es aus. Die bereichern mein Leben, die bereichern meinen Job als Coach.

Dass ich dazu natürlich noch Honorar bekomme, dass ich und so weiter und so fort, das ist, das sind die Nebendinge, das ist der Bonus dafür.

Aber diese Geschichten, dass Menschen wieder zu sich finden, das ist das, was am schönsten ist.

Und deswegen heute für dich mein reicher Impuls: Mama, Papa, Titti, Wauwau, schau einfach mal, wo hast du da noch ein Thema im Leben, wo stimmt irgendwo etwas nicht, wo ist etwas im Ungleichgewicht und was kannst du tun, dass du das wieder ins Gleichgewicht bekommst.

Vielleicht fällt dir was dazu ein. Also, du könntest z.B. mal wirklich über Coaching nachdenken und einfach mal das Gespräch mit mir suchen. Dafür bin ich da. Und ich bin auch dafür bekannt, da wird zwar nicht viel drüber geredet, aber ich bin dafür bekannt, dass ich mir auch vor dem Coaching viel, viel Zeit nehmen für die Menschen. Und nicht sage: „Wir machen ein Gespräch und so, klar, kein Thema und so…“, dass ich dann: „Hast du Geld? Okay, Geld hast du. Willst du was? Ja, okay, pass auf, das ist das Ding und dann kauf mal!“ nach 10 Minuten.

Das gibt’s bei mir nicht. Also, ich bin jemand, der sich Zeit nimmt für seine zukünftigen Kunden.

In dem Sinne, ich wünsche dir heute noch einen wunderbaren Mittwoch, – wenn du es heute hörst, wo der Podcast zum erstenmal rauskommt, wenn es ein anderer Tag ist, spielt keine Rolle, – wünsche ich dir, dass es heute ein schöner Tag für dich ist, wird oder schon gewesen ist.

In dem Sinne, das war, ist und bleibt Thomas REICH.

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