#747 – Sprengstoff für die Beziehung

Sprengstoff für die Beziehung
Bild von Ryan McGuire auf Pixabay

Es kann echt knallen, wenn wir in einer Beziehung keine gemeinsamen Ziele haben. Wenn also wirklich mal die Karten auf den Tisch kommen, kann es wahrer Sprengstoff sein und maybe Beziehungen auch beenden. Manchmal mit einem lauten Knall.

Geht´s auch anders?
Ja klar. Ein paar Tipps dazu, in diesem Podcast.

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Transkript

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Sprengstoff für die Beziehung

Moin aus Hamburg, hier ist der Thomas!

„Bamm! Bumm!“ Oder wie geht das? Also, Sprengstoff, ich weiß nicht genau, wie sich das anhört. Ich kann es nicht so gut nachmachen. Die Überschrift ist ja heute: Sprengstoff für die Beziehung.

Meinetwegen auch, Sprengstoff für die Freundschaft, für die Partnerschaft. Kannst du dir aussuchen, was dir besser gefällt.

Ich habe in der letzten Woche eine Nachricht bekommen von einem Kunden, der ist – sagen wir zumindest – ein Mann, ich verrate Namen nicht. Und er ist im Jahrescoaching ONLINE. Und er hat losgelegt mit Modul 1. Da geht’s ja zuerst immer um die Personal Life Driver und den Modul 1.2, also immer noch Modul 1, aber 2. Teil geht es um Ziele.

Und es geht auch darum, sich ein kleines Visionsbild zu malen. Also, nicht irgendwie Zeitung ausschneiden, sondern einfach nur weißes Blatt Papier, ein Stift, eine Farbe, blau oder schwarz, ist egal, oder grün und dann loszulegen. Und dieses Visionsbild finden alle meine Kunden natürlich auch in meinem Kaltduscher-Buch. Das ist ein bisschen die Vorlage dazu. Und naja, dann geht’s darum, wirklich zu gucken: wo will ich denn hin in 1, 2, 3, 4 oder 5 Jahre. Ganz wichtig und dieser Kunde schrieb mir dann:

„Oh, Thomas, das ist ja… wenn ich also jetzt tatsächlich mein Visionsbild für mich da so hinscribble, und meine Freundin – und zwar auch gleichzeitig die Frau, die ich heiraten will –, wenn sie die gleiche Aufgabe bekommt, hm… Und wir machen das so getrennt voneinander, hm… Das kann ja für Sprengstoffe sorgen in der Beziehung. Also, wenn ich dann mein Visionsbild da scribble und sie scribbelt ihres und dann legen wir die nachher nebeneinander und dann stellen wir fest: Ach, du heiliger Strohsack! Das sind ja zwei völlig unterschiedliche Dinge. Sie will dahin, ich will dahin! Ich nach Norden, sie nach Süden, ich nach Westen, sie nach Osten! Ach, du heiliger Strohsack! Das kann ja knallen.“

Und dann habe ich zurückgeschrieben: „Stimmt! Das hast du wunderbar erkannt, dass das knallen kann. Es ist ein ‚kann‘!“

Also von daher, passieren wird es ja ohnehin. Also entweder, wenn die Ziele nicht festgelegt werden, knallt es irgendwann, dass man feststellt: „Was, eh, das wollte ich mit dir überhaupt nicht“ und so weiter.
Und sinnvoll ist es eben, bevor es knallt, darüber zu reden.

Und genau das ist mein reicher Impuls, heute, für dich am Freitag, damit es eben nicht knallt in der Beziehung, in der Partnerschaft:

Setzt dich wirklich mal hin mit deinem Partner, deiner Partnerin, was immer du hast, und klärt mal, wo wollt ihr beide hin in den nächsten 1, 2, 3, 4, 5 Jahren.

Ich habe das auch gerade mit Maria. Wir haben das Projekt 20-25. Also, heute, August 2020 haben wir keine viereinhalb Jahre mehr, bis wir das Jahr 2025 haben. Und dann bin ich tatsächlich im Jahr 2025 60 Jahre jung. Wahnsinn. Ja, Wahnsinn. Also, irgendwie geht es in meinen Kopf gar nicht rein. Und wir haben ein Projekt dazu. Wir wissen schon, wie soll das Ganze aussehen, und was haben wir da vor, wo wollen wir leben, wie wollen wir leben, wie machen wir unser Business, et cetera pp. Und da gibt es viele, viele, viele, viele, viele, viele Gleichungen, das heißt, viele Dinge, die genau zueinanderpassen.

Und ich habe dann diesem Kunden auch noch gesagt:

„Nimm auch noch mal die Fragen mit: Wenn es um unsere Zukunft geht…“

Ja, also, du hast ein Gespräch mit deinem Partner, deine Partnerin: Wenn es um unsere gemeinsame Zukunft geht in 1, 2, 3 oder 5 Jahren. Legt euch auf einen Zeitraum fest, der für euch charmant ist.

  • Was ist dir wichtig an unserer gemeinsamen Zukunft?
  • Was ist dir noch wichtig?
  • Was ist das Allerwichtigste?

Also die drei „Wie“ Fragen: wichtig, noch wichtig und am allerwichtigsten.

Und dann kann das sehr gut matchen. Wenn man es ganz ehrlich miteinander bespricht, kann es immer noch ein bisschen Sprengstoff sein, aber es muss halt nicht knallen. Man kann sich an den Dingen annähern.

Oder möglicherweise, eventuell, vielleicht – ich sag es extra ein bisschen weichgespült – kann das auch sein, dass man merkt: „Ne! Ne, ne, ne, das ist doch nicht so ein gemeinsamer Weg!“ Und dann ist die Reise – möglicherweise, eventuell, vielleicht –, an dieser Stelle zu Ende. Und das kann auch gut sein.

Also, lieber dann trennen, bevor es richtig knallt.

Und merke: Nö, das war eine schöne Zeit bis hierhin, und jetzt geht jeder seinen eigenen Weg. Oder mit jemand anderen diesen Weg.

Also von daher, wenn ihr drüber redet, dann ist es immer sinnvoll, dass es nicht knallt. Also, dann wird’s leichter für euch. Ja, wenn ihr nicht drüber redet, muss euch nicht wundern, dass euch irgendwann alles um die Ohren fliegt.

Also, das von mir. Letzte Woche, Samstag, gab es ja dazu auch ein Interview mit dem Martin Hunger, fällt mir gerade noch ein. Da kannst natürlich auch reinhören, wenn du es noch nicht gemacht hast. Es gibt ja die Beziehung zu mir selbst, die Beziehung zu meinem Partner, die Beziehung zu meinem Umfeld und so weiter, die Beziehung zu leben. Das geht in alle Richtungen. Und da kannst du oder ihr dann auch noch mal reinhören. Und bevor ihr dann zu Martin müsst, könnt ihr es vielleicht selber lösen. Wenn nicht, dann geht natürlich zu Martin und lasst euch da mal den Kopf ein bisschen waschen.

In dem Sinne, schönen Freitag für dich, für euch! Schönen Grüße!

Das war, ist und bleibt Thomas REICH.

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